Frieden

Aus Wiesen und aus Feldern
steigt Nebel weiß empor,
bald ragen nur noch Wälder
aus diesem Tuch hervor.

Kein Laut, kein Ton erschallet,
still liegen Land und Feld,
die Unruh’ ist verhallet,
es schlummert sanft die Welt.

Und Frieden ist gekommen,
zog ein in jedes Herz,
das eben noch beklommen;
vergessen Not und Schmerz.

Die Nacht bringt Ruh’ und Segen,
sie heilt gar manches Leid,
am Morgen wir uns regen,
zu neuer Tat bereit.

Hans Harress

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