Mit Stromkreisläufen experimentieren

Ein Beitrag von Finya Lais

In der Physikepoche einer 7. Klasse haben wir innerhalb der Elektrizitätslehre Stromkreisläufe gebaut. Zuvor hatten wir uns mit der Erzeugung von Ladung durch Reibung in unterschiedlichen Variationen beschäftigt (mit Luftballons, Plastikfolien, etc.) Den Schüler*innen war also klar, dass unterschiedliche Ladungszustände sich gegenseitig anziehen und einen Ladungsausgleich anstreben.

Nun kommt die Batterie ins Spiel, die eine Plus- und einen Minuspol hat. Verbindet man diese zwei Pole (durch ein Kabel), fließt der Strom hindurch. Das können wir nicht sehen und in dieser schwachen Form nicht einmal fühlen, aber mit sensiblen Lämpchen, die wir in diesen Kreis hineinsetzen, sichtbar machen. Nachdem wir dies besprochen hatten, durften die Schüler*innen sich die Materialien am Lehrertisch holen und in Zweier- oder Dreiergruppen diesen Kreislauf testen.

Für den Bau benötigten wir folgendes Material:

  • Kabel in zwei verschiedenen Farben (in etwa 30 cm lange Abschnitte zugeschnitten)
  • ein Abisolierwerkzeug (um die Enden der Kabel zu entisolieren)
  • mehrere kleine Glühbirnen (6 Volt)
  • einige Batterien (AA, je 1,5 Volt)

Mit Eifer und Freude haben die Schüler*innen begonnen zu experimentieren. Die Aufgabe des Lehrers bestand darin, die Experimente zu beaufsichtigen. In unserem Fall waren zum Beispiel Hinweise notwendig, dass die kleinen Glühbirnen ab einer bestimmten Anzahl von Batterien kaputt gehen oder dass ab einer bestimmten Spannung ein Stromschlag spürbar wird. Die Experimentierfreude der Schüler*innen hat darüber hinaus noch Weiteres ergeben: Manche haben z.B. in den Kreislauf noch einen Schalter eingebaut. Insgesamt eine schöne Unterrichtseinheit, die unkompliziert durchgeführt werden kann.

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