Pilze

Ein Beitrag von Angelika Enss (Freie Waldorfschule am Kräherwald / Stuttgart)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung der oben genannten Autorin entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

Unter Büschen und Bäumen in der feucht-modrigen Dämmerwelt ist der liebste Aufenthalt der Pilze. Gerne lassen sie sich von Fliegen, Käfern und Schnecken besuchen. Nur ihre Köpfe stecken diese Pflanzen aus dem Erdboden hervor und viele von ihnen tragen Hüte. Auf Waldböden unter Nadel- oder Laubbäumen stehen sie besonders gerne.

Die Pilze entspringen einem unterirdischen, weit verzweigten Fadengeflecht, dem Myzelium. Was wir oberirdisch sehen, ist nur ihr Fruchtkörper. Sie haben manchmal einen Stiel, aber keinen Stängel. Der Erde zugewandt, im „Futter" des Hutes oder im Innern des runden Körpers (z.B. bei den Bovisten) befindet sich das Samenmehl, die so genannten Sporen. Die Sonne gibt sich wenig Mühe mit den Pilzen, sie können keine grünen Pflanzenteile ausbilden. Sie sind ganz auf die „Erdenmutter" angewiesen, aus deren Schoß sie sich kaum heraus wagen. Die Erde ernährt die Pilze mit Pflanzen- und Tierresten, denn Aufnehmen und Wachsen ist ihre Hauptbeschäftigung.

Es gibt Pilze in sehr vielen Arten und Formen: wohlschmeckende, würzige, giftige, stinkende, genießbare, ungenießbare, saftige, duftende, usw.

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