Abschaffung der Sklaverei

Zuerst waren es die Quäker, eine protestantische Sekte, die schon 1688 erklärten, dass die Sklaverei nicht mit dem Geist des Christentums vereinbar sei. Erst im 18. Jahrhundert wird jedoch allgemein in Amerika um die Abschaffung der Sklaverei gerungen. Um das Jahr 1815 lebten in englischen Kolonien etwa 8,5 Millionen Menschen. 1,5 Millionen davon sind Schwarze und davon wiederum 1,3 Millionen Sklaven.

Zunächst wurde der Handel mit Sklaven, aber noch nicht die Sklaverei an sich verboten. Verschiedene Maßnahmen wurden ergriffen, um das Sklavenleben erträglicher zu gestalten. Man verbot die Peitsche und die Züchtigung von Frauen. Sklavenmädchen, die nach 1823 zur Welt kommen, wurden freigelassen.

Erst 1833, 26 Jahre nach dem Verbot der Sklaverei in England, stimmten die englischen Kolonien für die Abschaffung der Sklaverei.

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