Buchbesprechungen und aktives Zuhören

Ein Beitrag von Beate Brußke (Freie Waldorfschule am Kräherwald / Stuttgart)

Die Schülerinnen und Schüler meiner Klasse durften sich im 5. Schuljahr ein Buch aussuchen, welches sie der Klasse in einer Buchbesprechung vorstellen wollten. Zuvor hatten wir uns erarbeitet, welche Punkte und Inhalte bei einer solchen Besprechung berücksichtigen werden sollten.

 

Inhalt

Der Autor, etwas über das Leben des Autors, Verlag und Titel wurden als erstes genannt. Dann folgte eine Inhaltsangabe, die grob den Bogen der Handlung wiedergab. Dann sollte auch eine geeignete Stelle ausgesucht und vorgelesen werden. Das Ende wurde entweder verraten oder, wenn es besonders spannend bleiben sollte, offen gelassen. Auch sollten die Kinder erzählen, warum sie dieses Buch ausgesucht hatten.

 

Plakat

Viele meiner Schüler entwarfen zu ihrer Buchvorstellung ein beeindruckendes Plakat, welches sie nach ihren eigenen Schwerpunkten gestalteten. Das war ganz freiwillig, am Ende jedoch hatte fast jeder ein Plakat gemacht.

 

Aktives Zuhören - kurze Zusammenfassung

Damit die Zuhörer besonders die Ohren spitzen, hat jeder Schüler ein DIN-A 5 Heft bekommen, in welches er auf jeweils einer Seite Titel und den Autor notierte, um direkt anschließend zügig eine kurze, prägnante Inhaltsangabe des Buches zu verfassen. Dazu hatten dei Kinder knapp 5 Minuten Zeit. So hatte jeder am Ende ein Heft mit den Zusammenfassungen all unserer Bücher. Es fand angeregt durch die Vorstellungen ein reger Austausch der Bücher untereinander statt.

Weiter unten sehen Sie einige Seiten aus dem Heftchen von Amelie, welches 35 Kurzzusammenfassungen enthielt:

 

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