Aufbau und Bildvorschläge

Bildbeschreibungen übt man nicht nur im Deutschunterricht, sondern zum Beispiel auch in Geschichte, Geographie oder Biologie - ab der Mittelstufe bis zum Abitur!

Wie auch in anderen Aufsätzen, haben Bildbeschreibungen eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss. Bildbeschreibungen werden im Präsens verfasst.

 

Einleitung

In der Einleitung gibt man (genauso wie in allen anderen Einleitungen auch) einen kurzen Überblick, eine Einführung in das Thema. Dies beinhaltet das Folgende:

  • Art des Bildes (Gemälde, Fotografie, Cartoon, Zeichnung, Portrait, Landkarte ...)
  • Titel des Bildes
  • Künstler
  • die Quelle (wo wurde das Bild abgedruckt, z.B. in welcher Zeitung, in welchem Buch)
  • wann wurde das Bild gemalt / aufgenommen / zum ersten Mal gedruckt
  • Thema des Bildes.

Wenn man etwas nicht weiß, lässt man es meistens weg.

Eine typische Einleitung sieht etwa so aus:

Das Gemälde „Titel" von „Künstler" entstand im Jahr xxxx. Es zeigt [Thema in ein bis zwei Sätzen].

 

Hauptteil

Im Hauptteil beschreibt man dann das Bild an sich. Man beschreibt, was man sieht:

  • Welche Dinge, Personen, Gebäude, Landschaften werden gezeigt,
  • welche Farben oder Materialien werden verwendet,
  • welcher Eindruck entsteht?

Bei der Beschreibung sollte man auf jeden Fall eine sinnvolle Reihenfolge einhalten, zum Beispiel

  • von oben nach unten
  • von links nach rechts
  • vom Vordergrund zum Hintergrund.

Auf einem Bild ist in der Regel nichts ohne Bedeutung, alles ist beabsichtigt. Man sollte also auch auf Kleinigkeiten achten. Auch die Stimmungen sind wichtig. Wenn man so etwas herausfindet, schreibt man es ebenfalls auf.

 

Schluss

Im Schluss darf man seine eigene Meinung zum Bild nennen.

 

Bildvorschläge:

 

Der Bücherwurm, Carl Spitzweg, um 1850

 

Der arme Poet,  Carl Spitzweg, 1839

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