Lustiges zum Nacherzählen

Diese Witze, die von einer kleinen Geschichte handeln, eignen sich sehr gut zum ersten Nacherzählen!

 

Der nächtliche Spuk

Ein Wanderer hatte sich im Schwarzwald ordentlich verlaufen und mittlerweile war es stockdunkel. Da sah er ein Wirtshaus und dachte sich: „Hier werde ich übernachten müssen. “ Er klopfte und es machte ihm eine alte Frau auf. Auf seine Frage nach einer Unterkunft sagte diese: „Ich habe ein Zimmer zu vermieten. Aber ich will es gleich sagen - es spukt dort. Bislang sind noch alle Gäste kurz nach Mitternacht geflüchtet.“ „Ich habe keine Angst vor Gespenstern, ich nehme das Zimmer!“

Der Wanderer legte sich zu Bett, doch als es Mitternacht schlug, hörte er aus dem Wandschrank eine dumpfe Stimme. Sie sprach: „Gleich hab ich dich, dann pack ich dich, dann fress ich dich!“ Der Wanderer erschrak, sprang aus dem Bett und wollte schon das Weite suchen. Doch da besann er sich, ging mit zittrigen Beinen zum Wandschrank und riss mit einem Ruck die Tür auf. Was sah er dort? In der Ecke des Schrankes saß ein kleiner Gnom, der hatte seinen langen Finger suchend in die Nase gesteckt und sprach dazu: „Gleich hab ich dich, dann pack ich dich, dann fresse ich dich!“

 

Die schwerhörige Großmutter

Im Wartezimmer eines Ohrenarztes sitzt ein altes Mütterchen und strickt. Da kommt die Sprechstundenhilfe herein und sagt: „Der Herr Dr. ist heute nicht da, die Sprechstunde fällt aus.“

Die alte Frau nickt, bleibt aber ruhig sitzen und strickt weiter. Da ruft die Schwester noch lauter: „Heute ist keine Sprechstunde! Der Dr. ist erst morgen wieder da.“ „Wie?“, fragt die alte Frau und hält die Hand hinter ihr Ohr.

Die Schwester brüllt aus Leibeskräften, aber es ist alles umsonst. Dann nimmt sie einen Zettel und schreibt darauf: „Der Herr Dr. ist heute nicht da. Die Sprechstunde muss ausfallen.“

Aber als sie der alten Frau den Zettel geben will, sagt die: „Bitte lesen Sie mir’s vor, Schwester! Ich habe meine Brille vergessen!“

 

Todunglücklich

Ein kleiner, dürrer Mann sitzt mit unglücklicher Miene in einer Kneipe und hat vor sich auf dem Tresen ein Bier. Ein großer, kräftiger Kerl betritt den Raum, bleibt neben dem Kleinen stehen und haut diesem herzhaft auf die schmalen Schultern. Ohne zu fragen, schnappt er sich das Bier von dem unglücklichen Mann und trinkt dieses auf Ex aus. Der Kleine fängt daraufhin bitterlich an zu weinen. Der Große schaut ihn verächtlich an und sagt: „Stell dich mal nicht so an, du Weichei! Wegen einem Bier muss man wirklich nicht gleich anfangen zu heulen!"

Der Kleine antwortet: „Hast du eine Ahnung, was heute geschehen ist. In aller Frühe hat mich meine Frau verlassen, sie hat bis auf den letzten Cent Geld vom Konto abgehoben und mir nichts als ein leeres Haus hinterlassen. Im Büro erhielt ich dann anschießend auch noch eine Kündigung. 

Ich wollte mein Leben beenden. Zunächst habe ich mich aufs Gleis gelegt. Dabei hatte ich jedoch keinen Erfolg, da der Zug eine Umleitung gefahren ist. Danach wollte ich mich aufhängen. Der Strick ist gerissen! Als ich versucht habe, mich zu erschießen, hat der Revolver geklemmt! Tja und jetzt habe ich mir vom letzten Geld ein Bier gekauft, Gift reingeschüttet und du säufst es mir einfach weg!"

 

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