Ein Fragebogen zur Griechenlandepoche von den Kindern erstellt

Ein Beitrag von Marcus Kraneburg (Freie Waldorfschule am Kräherwald / Stuttgart)

Das Fragenstellen will erlernt sein!

Die Geschichtsepoche neigte sich dem Ende und das Epochenheft enthielt unser erarbeitetes Wissen. Die Kinder fanden sich nun in Gruppen zusammen und hatten die Aufgabe, zu jedem Text, den wir über ein Thema geschrieben haben, mindestens eine Frage zu stellen.

Es hatte für die Kinder einen ganz besonderen Reiz, die richtige Antwort zu wissen, aber jeweils auch zwei falsche Fährten zu legen. Bei den falschen Antworten war darauf zu achten, dass man ins Grübeln kommen sollte. Die Finten sollten möglichst nicht allzu offensichtlich falsch sein. Das erforderte eine gewisse schelmische Kreativität.Cool

Am Ende wollten wir den Fragebogen unseren Eltern vorlegen. Und tatsächlich: Sie konnten nicht jede Frage richtig beantworten.

Eine wichtige Erkenntnis trat dabei zutage: Wir haben richtig was gelernt.

 

Diese Fragen kamen u.a. dabei heraus:

Fragebogen zur griechischen Geschichte

 

1. Wie ist die Landschaft Griechenlands?

a. flach und eben
b. zerklüftet und bergig
c. sandig und dünenhaft

 

2. Was sagte Platon zu den Griechen: „Wir siedeln um das Meer wie

a. Pferde um eine Pferdetränke"
b. Frösche um einen Teich"
c. wie eine Orangenschale um die Orange"

 

3. Wie nannten die Griechen Ihre Städte?

a. Akropolis
b. Metropolis
c. Polis

 

4. Was erfanden die Griechen um 500 v. Chr.

a. Die Demokratie
b. Das Handwerk
c. Die Schifffahrt

 

5. Wer durfte in Athen wählen?

a. Frauen und Kinder
b. Nur die Adeligen
c. Freie Bürger (nur die Männer)

 

6. Wo sammelten sich die Athener bei einer Volksversammlung?

a. Beim Tempel
b. Auf der Akropolis
c. Auf der Agora

 

7. Welches Symbol hat die Göttin Athene?

a. Eine goldene Eule
b. Eine silberne Schlange
c. Ein goldener Stier

 

8. Was verlangte der Perserkönig Dareios von den Athenern als Zeichen der Unterwerfung?

a. Brot und Salz
b. Gold und Silber
c. Erde und Wasser

 

9. Wie viele Kilometer lief der Läufer von Marathon nach Athen, um die Stadt zu warnen?

a. 42 km b. 45 km c. 37 km

 

10. Was passierte, wenn man in Sparta behindert oder schwächlich auf die Welt kam?

a. Man musste eine eklige Medizin schlucken
b. Man musste in einem Heim weiterleben
c. Man wurde von Klippen zu Tode gestürzt

 

11. Mit welchem Alter wurden in Sparta die Kinder von ihren Eltern getrennt?

a. Mit 15 Jahren
b. Mit 3 Jahren
c. Mit 7 Jahren

 

12. Wodurch unterschied sich die Schrift der Phönizier von der Schrift der Griechen?

a. Durch das Fehlen der Konsonanten.
b. Durch das Fehlen der Vokale.
c. Durch das Fehlen der Groß- und Kleinschreibung

 

13. Was heißt Philosophie übersetzt?

a. Die Liebe zur Kunst
b. Die Liebe zur Weisheit
c. Die Liebe zur Klugheit

 

14. Wie hieß der Philosoph, der sagte: „Ich weiß, dass ich nicht weiß"?

a. Sokrates
b. Herakles
c. Aristoteles

 

15. Wie wurde Sokrates hingerichtet?

a. Durch Kreuzigung
b. Durch Erhängen
c. Durch den Trank des Schierlingsbechers

 

16. Welche Frauen durften nicht zu den Olympischen Spielen?

a. Priesterinnen
b. Verheiratete Frauen
c. Mädchen

 

17. Warum wurden die Olympischen Spiele ausgeführt?

a. Zu Ehren der Welt
b. Zur Belustigung des Volkes
c. Zu Ehren der Götter

 

18. Wann verbot Kaiser Theodosius die Olympischen Spiele?

a. 300 n. Chr.
b. 100 v.Chr.
c. 400 n. Chr.

 

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