Brotbacken in der Klasse 4

Ein Beitrag von Christiane Wehr (Freie Waldorfschule Markgräflerland)

Jeden Mittwoch verwandelte sich das Viertklasszimmer in eine Bäckerstube.

36 Bäcker und Bäckerinnen setzten in 18 Teigschüsseln den Vorteig an. Während der Teig in Wärme vor sich hinging wurde er mit Flötenspiel, Gesang oder Rechenübungen wohl behütet!

Danach hieß es kneten, schlagen, kneten...... Fleißige Mütter nahmen die Brote entgegen und überwachten das Backen im Pizzaofen der Schulküche.

In der zweiten Pause wurde das warme Brot verkauft und dabei wurde fleißig gerechnet!
Der Erlös der Brotbackstube wird an Kinder gespendet, die nicht genug zu essen haben.

Die Viertklässler haben in dieser Zeit gelernt, sich zu organisieren und gewannen an Selbständigkeit.

Auch bekam die Ackerbauepoche der 3. Klasse eine sinnvolle Weiterführung, da wir den selbstausgesäten, -geernteten und -gedroschenen sowie -gemahlenen Roggen verwendet haben!

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