des Satzes Zeichen

Der Satz

Ja, mit uns, den kleinen Geistern,
wirst du stets den Satz gut meistern.
Froh, die Hilfe dir zu reichen,
sind wir da: des Satzes Zeichen.

 

Der Punkt

Ich bin der Punkt.
Ich liebe die Ruh.
Ich schließ ` den Satz
Am Ende zu.

 

Der Doppelpunkt

Spricht ein Punkt:
„Ich liebe die Ruh`!“,
so sagen zwei: „Hör` uns gut zu:
Wir zwei Punkte werden genannt:
Doppelpunkte im ganzen Land.

 

Das Komma

Ei, ich bin ein schneller,
lustiger und heller,
ein geschickter Schlingel,
Komma hat man mich genannt,
bin in Sätzen wohl bekannt,
bin behänd` und heiter,
rede immer weiter, …

 

Das Semikolon

Es setzt sich der Punkt,
den Satz zu schließen;
aber da eilt auf flinken Füßen
das Komma herbei;
ihm fällt noch was ein:
nun wollen beide beisammen sein;
Punkt und Komma,
du kennst sie schon,
zusammen heißen sie
Semikolon.
 

Das Ausrufezeichen

Juchhe! Hurra!
Bin da! Bin da!
Jeder muss weichen!
Dem Ausrufezeichen!
Macht Platz! Macht Platz!
Das Ausrufezeichen
macht einen Satz!

 

Der Gedankenstrich

Ich bin ein Strich – wie Striche sind –
doch nennet mich – wer sich besinnt –
wer sich besinnt – der nennet mich –
nennet mich – mich – den -
Gedankenstrich.
 

Der Trennstrich

Ein flinkes Kerlchen eilt herbei
Und teilt geschickt das Wort entzwei:
Ge-
duld,
Ver-
druss,
so lehrt es tei-
len
und setzt die Silben auf zwei Zeilen.

 

Der Apostroph

Der Apostroph verkürzt ein Wort,
den letzten Laut
wischt leis` es fort.
 

Der lange Klinger

Ein Klinger hört sich gerne singen,
drum soll er lang und deutlich klingen.
Zu sprechen weiß es jedes Kind,
doch wie die Worte zu schreiben sind,
ist schwerer noch als Rätselraten.
Mal möcht` ein Klinger sich verdoppeln,
dann wieder möchte` er ein h ankoppeln,
um dann am Ende – welch Betrug –
allein zu steh` n, sich selbst genug.
Das i steht nicht so gern allein,
am liebsten will beim e es sein.
 

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