Abblendspiegel - Beispiel einer praktischen Nutzung

Jedes Auto besitzt an der Windschutzscheibe einen Rückspiegel. Neben den beiden Seitenspiegeln können wir damit den Verkehr hinter uns beobachten. Tagsüber ist das auch sehr vorteilhaft, nur am Abend wird dies anders. Dann stellen nämlich die Autos bei Dunkelheit ihre Scheinwerfer an. Diese können den vorderen Fahrer durch seinen Rückspiegel u.U. sehr stark blenden.
Man könnte nun den Spiegel einfach "wegdrehen" und so die Blendung vermeiden, dann wüsste man allerdings auch nicht mehr was sich hinter dem Auto abspielt. Der Abblendspiegel ist daher eine sehr intelligente Lösung.

Im Grunde genommen ist der Abblendspiegel ein Prisma. Dieses läuft keilförmig zu und ist auf einen reflektierenden Spiegel geklebt. Die ganze Anordnung kann mit einem Hebel gekippt werden.

 

Folgende Ausmaße sind möglich:

Höhe des Spiegels: 63 mm
Dicke oben: 5,4 mm
Dicke unten: 2,1 mm

 

Stellung des Spiegels bei Tag

Das Licht, welches vom hinteren Auto kommt, trifft im Normalzustand auf die Grenzfläche Glas-Luft. Ein Teil des Lichtes wird nach unten reflektiert (ca. 10%), der andere Teil gebrochen.

Im gekippten Zustand gelangt nur der am vordersten Glas reflektierte Teil des Lichtes ins Auge des Fahrers (ca. 10%), nicht aber der gebrochene Teil. Dieser geht über den Kopf des Fahrer hinaus. 

 

Stellung des Spiegels bei Nacht

Der Spiegel wird nun gekippt. Hierdurch wird erreicht, dass nur der weniger intensive reflektierte Anteil des Lichtes in das Auge des Autofahrers gelangt. Eine Blendung wird vermieden.

 

Vorlage

 

Auflösung

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