Bau einer Batterie - die Volta-Säule (VIDEO)

Beitrag von einer Schülergruppe aus der Freien Waldorfschule Neuwied (8. Klasse) und Herrn Winter

Die Geschichte der Batterie beginnt mit Luigi Galvani, der durch Zufall erkannte, dass zwei unterschiedliche Metalle, die an einen Froschschenkel gehalten werden, den Froschschenkel zum Zucken brachten. Der italienische Physiker Alessandro Volta entwickelte nach diesen Erkenntnissen 1799/1800, die nach ihm benannte Voltasche Säule, die auch Volta-Säule genannt wird.

Sie gehört zu den wichtigsten Erfindungen der Vergangenheit. Sie war gleichzeitig simpel und genial, denn Volta schichtete nur Kupfer- und Zinkplatten aufeinander, sodass ein Stapel entstand. Zwischen den Plättchen lagen Löschpapier oder Pappstücke, die mit einer elektrisch leitfähigen Flüssigkeit durchtränkt waren. Die Aneinanderreihung von Zink, Kupfer und Papier wird auch galvanische Zelle genannt.

Die Volta-Säule war die erste brauchbar kontinuierliche Stromquelle, die die weitere Erforschung der Elektrizität ermöglichte.

Die Erzeugung der Elektrizität in der Volta-Säule steht in vollem Gegensatz zur Elektrostatik: Dort griffen wir zu leichten und trockenen Materialien, hier zu schweren Metallen, die Feuchtigkeit umgeben muss.

 

Hier als Großversuch:

 

Hier als Schülerversuch:

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