Das Pendelgesetz und seine verblüffende Ästhetik

Das Pendelgesetz der Physik kann unglaublich ästhetisch sein. Die folgenden Videos zeigen das auf unterschiedlichste Weise. Im ersten Video steht eine gute Aufnahme im Focus, während das zweite Video das Phänomen möglichst pointiert herausstellen will. Im dritten Video sieht man, wie der Versuch handwerklich-praktisch umgesetzt wird. 

Will man Ähnliches mit Schülern versuchen, ließen sich auch philosophische Fragen anschließen:

  • Warum ist der Versuch ästhetisch?
  • Was empfinden wir allgemein als ästhetisch?
  • Wodurch entsteht die Lebendigkeit bei der Konstanz der unterschiedlichen Rhythmen?
  • Welche Qualitäten sind für die Entstehung von Rhythmus notwendig?
  • Was für ein Gefühl empfinden wir, sobald sich eine neue Figur bei den Pendeln abzeichnet? ....

 

Das Fadenpendel

Ein Pendel ist ein Körper, der, an eine Achse oder einen Punkt außerhalb seines Massenmittelpunktes drehbar angebracht, um seine eigene Ruheposition schwingen kann. Entscheidend ist die Beobachtung, dass die Pendelfrequenz (Schwingfrequenz) des Pendels nur von dessen Länge, nicht jedoch von der Pendelmasse abhängt.
Das durch die Schwerkraft in Schwingung zu versetzende Pendel ist am weitesten verbreitet. Das Prinzip dieses Pendels ist einfach: Es besteht aus einem langen Faden, an dem ein Gewicht - in erster Linie eine Metallkugel hängt. es muss schwer genug sein, um den Faden permanent stramm zu halten. Der Faden wird so aufgehängt, dass die Kugel frei hin- und herschwingen kann.

Bringt man ein solches Pendel aus seiner vertikalen Ruhelage, schwingt es unter dem Einfluss der Schwerkraft zurück und wird, solange keine Dämpfung erfolgt, weiterschwingen. Die Regelmäßigkeit der Schwingungsperiode eines Pendels wird bei mechanischen Pendeluhrengenutzt. Ihre Pendel müssen, sollen sie genau gehen, möglichst kleine und konstante Amplituden zurücklegen.

 

1. Video

 

2. Video

 

3. Video

Kommentar
Es wurden noch keine Kommentare verfasst.
Ihr Kommentar