Maus

Ein Beitrag von Helmut Thomas

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung des oben genannten Autors entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

„Vorsichtig lugt sie aus dem Loch heraus - die Maus. Mit ihrem zierlichen, empfindlichen Näschen prüft sie, ob die Luft rein ist und schnuppert nach etwas Fressbarem. Nun wagt sie sich ganz hervor.

Schau nur ihr kleines Köpfchen mit der spitzen Schnauze, den langen Tasthaaren, den kleinen schwarzen Knopfaugen und den großen Ohren. Und dann ihr großer, langer Rumpf - man sieht kaum einen Hals. Ihre Beine sind auf den ersten Blick gar nicht sichtbar. Nur die zierlichen, fein gegliederten Füßchen schauen unter dem Rumpf hervor. Kaum sollte man meinen, dass sie den Rumpf tragen können. Und doch kann die Maus damit erstaunlich gut laufen und klettern, ja sogar Sprünge machen.

Ein ganz vorzügliches Werkzeug ist der Schwanz, womit die Maus sich abstützen, festhalten und das Gleichgewicht halten kann. Immerzu muss die Maus nagen. Dabei nützen sich die messerscharfen Nagezähne ab, aber sie wachsen stetig nach, wie unsere Nägel.

Doch da knackt eine Holzdiele und husch ist die Maus in ihrem Loch verschwunden."

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