Braunbär

Ein Beitrag von Johanna Mülleder (Freie Waldorfschule am Kräherwald / Stuttgart)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung der oben genannten Autorin entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

Wenn die Tage kälter werden, muss sich der Braunbär auf die Winterruhe vorbereiten. Auf der Suche nach Futter (Beeren, Pilze, Honig, Gras, Vogeleier und Fleisch) tapsen vier schwere Pranken durch den Wald. Sie tragen den gewaltigen Leib mit dem braunen zottigen Pelz.

Da! Was riecht die feine Nase? - Die Ohren vernehmen ein Knacken und Rascheln. Die kleinen, dunklen Augen spähen umher. Die Nase wittert, sie gibt Kunde: Menschen! Jetzt geht es mit schnellen Schritten durch das Unterholz. Schon hat der Braunbär, von dem man sagt, dass er so viel Kraft wie 12 Männer habe, die versteckte Höhle erreicht.

Hier ist schon alles weich gepolstert für den Winterschlaf. Auch die Bärin zieht sich in die Höhle zurück. Wenn die Tage am kürzesten sind, werden zwei bis drei winzige Bärenkinder geboren. Bis zum Frühjahr werden sie die Höhle nicht verlassen. Die Bärenmutter säugt und wärmt sie auch noch im nächsten Winter. 6 Jahre dauert es bis die Bären erwachsen sind.

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