Minitreibhaus

Material:

  • Schale mit Blumenerde
  • eine Tüte mit rasch wachsenden Samen (Kresse-, Weizensamen)
  • Sprühflasche, gefüllt mit Wasser
  • großes Glas

Durchführung:

Die Samen werden gleichmäßig in der ganzen Schale verteilt und leicht angedrückt. Die Erde mit der Sprühflasche leicht anfeuchten und das Glas (relativ breit und hoch) mit der Öffnung nach unten in die Mitte der Schale stülpen.

Dann sollte die Schale auf der Fensterbank bzw. im Sonnenlicht stehen. Die Erde täglich anfeuchten.

Beobachtung:

Die Samen unter dem Glas keimen und wachsen sichtbar schneller als die Samen im Rest der Schüssel.

Erklärung:

Die einstrahlende Sonne erwärmt sowohl die gesamte Umgebungsluft als auch die Luft unter dem Glas. Da aber die Luft im Glas nicht ausgetauscht wird und so keine kältere Luft zuströmen kann, entsteht im Glas eine wesentlich höhere Temperatur als außerhalb. Pflanzen benötigen neben Nährstoffen, Wasser und Licht eben auch Wärme. Je wärmer es ist, umso schneller und besser wachsen sie. Die Schale kann also ruhig in der prallen Sonne stehen, solange die Erde immer gut feucht ist.

Genau dieses Prinzip machen sich die Treibhäuser zu Nutze und können uns so auch im Winter mit Obst und Gemüsesorten beliefern, die sonst nur im Sommer wachsen würden.

Tipp:

Weiterführend könnte man nun die Temperatur innerhalb und außerhalb des Glases messen.

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