Der Granit (Epochenhefttext)

Ein Beitrag von Magdalene Dycke (Freie Waldorfschule Schopfheim)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung des oben genannten Autors entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

Das häufigste Gestein der Erdkruste ist der Granit. Als magmatisches Urgestein ist er, mit den Worten Goethes gesprochen, „ der älteste, festeste, tiefste und unerschütterlichste Sohn der Natur". Vor Milliarden von Jahren ist er aus der Erstarrung des heißen Erdinnern (Magma) entstanden.

Granitgebirge erkennt man an ihren runden, sanften Formen. Sie können gespalten, verwittert, verschoben und verstürtzt sein. Durch den festen Untergrund bleibt das Wasser an der Oberfläche, kann nicht versickern und bildet viele Wasserläufe und Bergseen.

Wasser in Granitlandschaften ist sehr weich und enthält kaum Mineralien. Die Pflanzenwelt ist wenig vielfältig und es sind immer wieder ähnliche Pflanzenfamilien zu finden. Typisch für die Granitlandschaft ist der Schachtelhalm, welcher zu 90 % aus Quarz besteht.

 

Hauptbestandteile des Granits sind die Mineralien:

Feldspat (60 %) Quarz (30 %) und Glimmer (10 %)
die vergess' ich nimmer.

 

Der Granit kann unterschiedliche Färbungen aufweisen, von ganz hell bis dunkel, grau, rötlich und selten auch grün.
Auf der Oberfläche sieht man etwa gleichgroße Körner, in die größere, dunklere Stücke eingelagert sind: das ergibt die typische Körnung des Granits.

Uns nahe liegende Granitlandschaften sind die Vogesen und der Schwarzwald. Von den Kuppen des Belchen oder der Grand Ballon aus sehen wir die eingeschnittenen Täler und die vielen runden Bergformationen.
Andere Granitlandschaften sind unter anderen das Erzgebirge, der Bayrische Wald, z.T. die Alpen, Norwegen und Schweden.

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