Das Hochmittelalter

Das Hochmittelalter dauerte etwa 2 Jahrhunderte. Es wärte von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts.

 

Das Charakteristische dieser Zeit in Stichpunkten

Mit dem 11. Jahrhundert beginnt in Europa die Bevölkerung stark zu wachsen. Dies hält bis ins 14. Jahrhundert an. Daher mussten immer neue Siedlungsgebiete erschlossen werden. Durch neue Anbau- und Produktionsmethoden hatten die Menschen mehr zu essen. Mehr Menschen konnten versorgt werden. Aber auch der Handel wurde dadurch entscheidend belebt. Parallel dazu gewann die Geldwirtschaft gegenüber der Naturalwirtschaft wieder an Bedeutung. In den Städten entstanden zahlreiche Märkte, wodurch sich die Kassen der Städte füllten.

Die Kirche begann ihre hierarchische Ordnung auszubilden. Der Papst an ihrer Spitze wurde zum Machtfaktor. Es entspann sich ein lang andauernder Kampf um die Vormachtstellung zwischen Papst und Kaiser.

Bildung wurde als wichtig erkannt. So entstanden neben zahlreichen Klosterschulen in den Städten die ersten Universitäten.

Das Hochmittelalter war zugleich die Blütezeit des Rittertums.

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