Studiert einen afrikanischen Tanz ein (VIDEOVORLAGE)

Aufgabe der Tanz-Gruppe (8 Schüler, 10er Einheit)

Übt in einer Gruppe von ca. acht Schülern mithilfe der beiden unteren Videos (Laptop) und der entsprechenden Musik (Tonträger) den Tanz ganz selbstständig ein. Euch steht dafür ein extra Raum zur Verfügung. Überlegt Euch zuvor eine sinnvolle Herangehensweise. Z.B. wäre es sinnvoll, den Tanz abschnittsweise zu üben. Am Ende solltet Ihr ihn auf unserem afrikanischen Fest aufführen können.

 

Der Tanz in Afrika

Musik, Gesang und Tanz spielen in allen Lebensbereichen der Bevölkerung Afrikas eine große Rolle. Vor allem der Tanz ist bei allen wichtigen Ereignissen die bedeutendste Ausdrucksform. Ob bei Geburt oder Tod, Initiation, Reife und Hochzeit, Saat und Ernte, Fischfang, Handwerk oder Wasser holen, religiösen Zeremonien, Ritualen und kriegerischen Ereignissen, der Tanz und die Musik sind kaum wegzudenken. Begleitet werden sie natürlich vom Gesang, wobei oft ein Vorsänger eine kurze Strophe intoniert, der Chor wiederholt die Strophe. Dabei haben viele Lieder eine lang überlieferte Form: Vorsänger - Chor, Wechselgesang, Sologesang, Gesang der Frauen, Gesang der Männer usw. Oft lauscht man abends den gesungenen oder mit Musik untermalt Märchen und Mythen.

Da die meisten Tänze aus kultischen Handlungen kommen, werden sie oft von Frauen und Männern getrennt getanzt.

 

Der folgende Tanz erzählt diese Handlung:

Wir sehen eine Frau eingangs auf das Feld gehen. Sie trägt eine Hacke auf der Schulter. Dann sieht man sie nacheinander den Boden aufhacken, sähen, Wasser holen, Wasser versprengen, Unkraut jäten, sicheln, die Ernte einsammeln, bündeln, aufladen, dreschen, die Hirse stampfen, sie kochen und im Kessel rühren, essen und zu guter letzt wird gefeiert.

 

Auf dem folgenden Video werden die einzelnen Bewegungsabläufe
nochmals getrennt und langsam gezeigt.

Kommentar
20.01.2019 | A. D. | Vater
Vielen Dank für diesen kurzen aber sehr wichtigen Artikel. Einer Ostheopathin fiel bei meiner Tochter (damals 3. Klasse) auf, dass sie "einseitig", also etwas schief sei. Nach einem kurzen Gespräch kamen wir auf das feste Drücken mit den Wachsmalstifte. Sofort stellten wir die dicken Stifte ab und stiegen auf den Füller um. Das fand nicht bei allen Lehrern Zustimmung, aber meine Tochter war wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, ausgeglichen.
03.02.2019 | Susanne Suchan | Klassenlehrerin
Lieber Herr Kraneburg, grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, dass ein Blöckchen oder Wachsstift nicht immer die richtige Wahl ist. Der Druck, der vom Stift auf das Papier ausgeübt werden muss ist für jede Kinderhand individuell. da sind aber auch weiche Bleistifte nicht immer die Lösung, denn manchmal sind diese zu schmal, d.h. die Kinderhand muss den Stift zu fest halten, um überhaupt schreiben zu können. Das verkrampft ebenfalls. Das Gewicht des Stiftes ist auch ausschlaggebend. Bei rauem Papier und weichem Bleistift ist vor allem bei Linkshändern die Gefahr des Verschmierens groß. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Immer ausprobieren der Stiftgröße,der Miene, des Zeilenabstandes und Gewicht des Stiftes. Das hilft vielen Kindern sehr , gerade in dem Moment, wo das Buchstaben malen ins Schreiben von Texten übergeht.
03.02.2019 | Mirja Köpcke | Förderlehrerin
Ich stimme dem Beschriebenen sehr zu und möchte nur ergänzen, dass ich in den ersten 3-4 Schuljahren den dicken Bleistift, möglichst den dreikantigen empfehlen würde. Er entspricht mehr dem Übergang von der kleinkindhaften Grobmotorik hin zur Feinmotorik. Sehr früh den dünnen Bleistift zu benutzen verführt einige Kinder zu sehr kleiner, oft kantiger Schrift.
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