Die Bedeutung der Steinkohle für die Menschen

Ein Beitrag von Franka Paul

In meinen Texten für die Schülerinnen und Schüler habe ich mich stark von dem Buch Die Eroberung des Raums. Zum Geographieunterricht in der Klassenlehrerzeit (Band 1: Klasse 4 und 5) von Gunter Keller und Hans-Ulrich Schmutz anregen lassen, das zur weiterführenden Lektüre sehr empfohlen sei. 

Mit Kohle kann man nicht nur heizen (Wohnungen, Wasser), sondern auch Maschinen antreiben. Dazu hat man Dampfmaschinen gebaut. Der Kessel einer Dampfmaschine wurde mit Wasser gefüllt und mit Kohle erhitzt. Der Dampf, der von dem kochenden Wasser aufstieg und nicht aus dem Kessel entweichen konnte, erzeugte einen hohen Druck. Mit diesem Druck konnten Räder und dadurch Maschinen angetrieben werden. Auch die Dampflokomotive funktioniert auf diese Weise. Auch sie hat einen großen Kessel, in dem Wasser erhitzt wird. Der Druck des Dampfes bringt die Räder zum Rollen.

Mit Steinkohle wurde aber nicht nur Wasser erhitzt, sondern auch Eisen geschmolzen und daraus Stahl gewonnen. Aus Stahl sind zum Beispiel die Schienen der Eisenbahn und viele andere nützliche Dinge. Aus Stahl werden aber auch Waffen gemacht. So wurde das Ruhrgebiet in den beiden Weltkriegen zur „Waffenschmiede“ Deutschlands.

An den Beispielen der Rheinbegradigung und dem Abbau von Steinkohle sehen wir, dass Menschen, die in die Natur eingreifen, viel Nützliches schaffen können, gleichzeitig aber auch Schaden anrichten können.

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