Lesetagebuch und Schuhkarton

Ein Beitrag von Michael Weilert während der Coronazeit

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

in den kommenden drei Wochen werden wir ein Lesetagebuch erstellen.

Lesen macht sehr viel Spaß, wenn es nicht zu anstrengend ist. Anstrengend ist es, wenn man um jedes Wort kämpfen muss. Wenn Du laut liest, lernst Du das Lesen am schnellsten. Auch für die Rechtschreibung ist lautes Lesen ein Training: Man muss eben genau hinschauen und alle Buchstaben und Endungen erfassen.

Wer von Euch schon flüssig liest, sollte Wert auf stimmungsvolles, betontes Lesen legen. Schönes Lesen ist eine ganz besondere Kunst, mit der man andere in eine andere Welt entführen kann. Vorleserunden in der Familie sind besonders schön. Euer ausgewähltes Buch sollte nach 3 Wochen durchgelesen sein. Also einfach die Seitenzahl des Buches als grobe Orientierung durch 15 Schultage teilen.

Die Aufgaben zum Lesetagebuch:

Im Folgenden darfst du dich selbst einordnen:

Langsamleser: Das Lesen ist für Dich noch echte Arbeit. Es sollte etwa eine Stunde laut gelesen werden. Wähle täglich danach eine Szene aus dem, was Du gelesen hast aus und gestalte es malerisch in Dein Lesetagebuch (Epochenheft). Jedes Bild braucht eine kleine Überschrift, damit es verstanden werden kann.

Mittelleser: Das Lesen ist für Dich nicht mehr so anstrengend. Es folgt neben dem Bild noch eine weitere Aufgabe. Suche Dir eine schöne Textstelle heraus und schreibe sie in schönster Schrift neben das Bild ins Lesetagebuch (Epochenheft). Auf Fehlerfreiheit ist beim Abschreiben zu achten.

Schnellleser: Für Dich ist das Lesen gar nicht mehr anstrengend, sondern reines Vergnügen ? Neben einem Bild bekommst Du die Aufgabe, das heute Gelesene schriftlich zusammenzufassen. Das sollen keine Nacherzählungen werden, denn diese wären zu lang. Man stelle sich vielmehr vor, man würde jemandem erzählen wollen, was sich heute in dem Buch ereignet hat. Nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang.
 

Der Karton zum Buch.

Für alle gibt es noch eine weitere gestalterische Aufgabe. Besorge Dir einen großen Schuhkarton und suche Dir nach einigen Tagen des Lesens die Szene in Deinem Buch aus, die Dich am meisten fasziniert. Wie könnte man diese Begebenheit im Karton nachstellen, gestalten? Viele kleine Einzelheiten, liebevoll Gebasteltes sind hier möglich. Es muss nicht unbedingt ein Schuhkarton sein, man sollte am Ende das Ganze allerdings leicht in die Schule transportieren können.

Und das ist daraus geworden - zwei Beispiele
 

Momo

Der Karton

 

Das Lesetagebuch (ein Ausschnitt)

 

Eine Woche voller Samstage

Der Karton

 

Das Lesetagebuch (ein Ausschnitt)

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