Freiburger Münster

Die ersten 100 Jahre stand in Freiburg eine kleine Pfarrkirche. Weil aber immer mehr Menschen nach Freiburg zogen, wurde die Kirche bald zu klein – es musste eine größere gebaut werden und diese sollte besonders schön werden. Ihr Vorbild war das Basler Münster. Von dort holte man die ersten Baumeister. Der Silberbergbau im Schwarzwald trug zu Finanzierung bei. Da es kaum Maschinen gab und alle Arbeiten von Hand gemacht werden mussten, baute man ungefähr 300 Jahre daran. Viel geschah in dieser Zeit: Die Zähringer Herzöge starben kinderlos und die Freiburger Bürger bauten selber am Münster weiter. Die Pest wütete, der Silberbergbau ging zurück und die Adeligen mussten in verschiedenen Schlachten kämpfen. So fehlte manchmal das nötige Geld. Um 1370 kam es zu einer fast 100 Jahre langen Baupause. Bis heute wurde das Äußere des Münsters nicht mehr verändert. Selbst Kriege überstand es ohne größere Schäden.

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