Blätter

Hans Reismann

Das Blatt ist für die Pflanze ein sehr wichtiges Organ. Der Stängel der Pflanze hebt die Blätter möglichst weit zum Licht empor, damit die Blätter das Licht wie große Sonnensegel auffangen können. Eine unzählige Formenvielfalt an Blättern hat die Natur hervorgebracht: klein, groß, gezahnt, geschwungen – aber alle sind sie relativ dünn, möglichst flächig und grün.
 


Der grüne Farbstoff in den Blättern (Chlorophyll) hat eine besondere Aufgabe und auch eine besondere Eigenschaft. Er kann nämlich zusammen mit dem Sonnenlicht und dem Kohlendioxid aus der Luft eine Art Zucker herstellen (Photosynthese). Das ist die eigentliche Nahrung der Pflanzen – sie bekommt sie aus der Luft. Dadurch baut die Pflanze ihre Körpermasse auf und wächst. Während die Pflanze über ihre Blätter Kohledioxid einatmet, gibt sie ein anderes Gas wiederum an die Luft ab. Das ist der Sauerstoff.

Dies ist genau umgekehrt, wie beim Menschen. Wir brauchen den Sauerstoff beim Einatmen und geben Kohlendioxid wieder ab. So gut passt in der Welt alles zusammen.