Wandelwinde

Die Welt der keltischen Flechtbänder

Ein Legespiel für ein bis sechs Spieler ab 6 Jahre

Die Wandelwinde kostet 19,90 €

Infos: www.wandelwinde.de
Kaufen: www.sonnenblaushop.de

 

Die Wandelwinde ist ein Legespiel

aus der Welt der Flechtbandornamente. Für das Spiel wurden die Bänder an Schnittpunkten zerlegt, die viele Kombinationen, verblüffende Wandlungen und wunderschöne Bilder entstehen lassen. Die Winde wächst von Karte zu Karte, fließt in immer neue Gestalten und wandelt ihre wundersame Form. Lass Dich von ihrer Vielfältigkeit überraschen und lasse die Winde zu einem einzigartigen Gesamtbild ranken.

 

 

Wie das Spiel ist und wie man es spielt

Wandelwinden kann man alleine, aber auch mit mehreren Mitspielern. Wer für sich spielt, braucht keine Regeln und kann sich von der Winde führen lassen. Das intuitive Legen der WandelwindeKarten ist eine entspannende Freude. Wenn nur die linearen Motive mit den Bildern verwendet werden, entsteht ein Ornament, das eine Geschichte enthält. Man kann sie im Bild entdecken und anderen erzählen.

Schön ist auch das Legen symmetrischer Bilder. Verwendet man ausschließlich Karten mit historischen Knoten, erhält man komplexe Geflechte, deren Linie uns zum Ausgangspunkt zurückführt.

Abb oben: Ornament aus linearen Motiven. Rechts: Für dieses Geflecht wurden nur Karten verwendet, die historische Knoten zeigen. Links: Dieser Bilderteppich wurde streng in Zeilen gewebt.

 

SPIELVORSCHLÄGE

Gemeinsam

Beim Gesellschaftsspielen, sollte man vorher absprechen, ob die Karten nur in Reihen oder auch versetzt gelegt werden dürfen. Versetztes Legen bringt eine stärkere Vernetzung der horizontalen Ebenen und wirkt lebendiger.

Zu Anfang legt man die Karte mit der SAMENKAPSEL in die Mitte des Tisches. Hier nimmt die Winde ihren Anfang und beginnt zu ranken. Jeder Spieler erhält zum Beispiel sieben Karten. Die restlichen bilden einen verdeckten Stapel. Der beginnende Spieler legt eine passende Karte an die Startkarte und dann ist der Nächste dran. Jetzt heißt es aufpassen, dass jede Ranke weiterführt und keine Verbindung versiegt! Wenn ein Spieler keine passende Karte legen kann, zieht er vom Stapel oder wandelt die Winde in einer Weise um, dass eine seiner Karten in einer neuen Anordnung Platz findet. Alle bereits ausgelegten Karten müssen auch im neuen Bild Teil der Ranke sein. Mit dem Schließen aller offenen Bänder zum fertigen Gesamtbild endet das Spiel. Es ist nicht erforderlich alle Karten abzulegen. Gewonnen hat, wer die letzte Karte legt, aber das verliert im Laufe des Spieles seine Bedeutung.

TIPP: Um das Spiel offen zu gestalten, ist es sinnvoll keine Abschlusskarte in die Nähe der Startkarte zu legen. Damit die Winde nicht über den Tisch hinaus rankt, kann man vereinbaren, kurz vor der Tischkante nur End- oder Umlenkkarten zu legen. Oder man legt direkt auf dem Boden aus.

 

Jeder für sich

Jeder Spieler erhält zehn Karten. Der Rest liegt als verdeckter Stapel auf dem Tisch. Die Spieler legen ihre Karten offen hin und versuchen daraus ein geschlossenes Flechtband zu legen. Der beginnende Spieler nimmt eine Karte vom Stapel auf und legt eine Karte, für die er keine Verwendung sieht, ab. Der nächste Spieler kann vom Stapel ziehen oder die abgelegte Karte für sein eigenes Bild wählen. Wer sein Band geschlossen hat, beendet das Spiel. Jedem Spieler wird die Möglichkeit gegeben, sein Bild zu vollenden. Man wird rasch feststellen, dass es vergnüglicher ist, eine interessante Variante zu wagen, als die schnelle Lösung anzustreben, um als „Sieger" tatenlos zusehen zu müssen. Das gemeinsame Überlegen und das Nachfahren der Linien sind eine Qualität dieser Spielvariante. Sie ist auch für kleinere Menschen geeignet, wobei man eine dem Alter angemessene Kartenmenge und „überschaubare„ Motive wählen sollte.

 

Es macht nichts, wenn einiges unklar geblieben ist, denn Alles ergibt sich beim Spielen. Machen Sie sich mit Karten und Motiven vertraut und erlauben Sie Ihrer Phantasie neue Formen und Möglichkeiten zu finden.

 

Flechtbandornamente zwischen Himmel und Erde

Flechtbandornamente waren früher keine Dekoration, denn sie hatten einen rituellen Ursprung. Wir finden sie in keltischen und langobardischen Steinmeißelungen seit dem zehnten Jahrhundert. Sie sind ein Ausdruck für die Verflechtung der geistigen und der irdischen Welt und zeigten sich den Eingeweihten in der Meditation.

Ähnlich wie Wasser sich durch freies Fließen vitalisiert, belebt sich der Geist durch das Nachfahren der Linien mit den Augen. Flechtbänder stehen auch für Unendlichkeit, weil wir beim Nachfahren der Linien zum Anfang zurückkehren. Die Linie verbildlicht auch den schwingenden Ton als Ursprung allen Seins und sie zeigt uns, daß Alles miteinander verbunden ist.

 

Was wandelt die Winde?

Das Legen der Wandelwinde-Karten ist kein bloßes Aneinanderreihen, sondern ein Gestaltungsprozess. Wir gehen spielerisch mit den höheren Gesetzmäßigkeiten der Flechtbänder um. So entfaltet die Wandelwinde ihre aufbauende und heilsame Wirkung. Sie bietet Raum zu schöpferischer Ruhe und zur Begegnung mit sich selbst. Daher tut die Wandelwinde jedem Alter gut.

Die Wandelwinde eignet sich auch für die therapeutische Arbeit mit Menschen ab sechs Jahren, denn die Winde fördert die Phantasie und die seelische Beweglichkeit. Die Wandelwinde lindert Konzentrations-probleme und Ruhelosigkeit. Sie fördert die Aufmerksamkeit und die Ausdauer, denn das Wandeln der Winde macht Spaß. Manche sind mit der Winde über sich selbst hinaus gewachsen.