Hausaufgaben

– (k)ein Thema in der Waldorfpädagogik

In diesem Praxishandbuch für KlassenlehrerInnen wird untersucht, wie Hausaufgaben definiert werden, welche unterschiedlichen Formen es gibt, welche Ziele damit von Lehrerseite verfolgt werden und ob diese erreicht werden. Dazu wird dargestellt, was heutige Erziehungswissenschaft und Rudolf Steiner zu diesem Thema herausgefunden, bzw. gesagt haben und welche gesetzlichen Regelungen es in bestimmten Bundesländern/Kantonen gibt. Der Mittelteil des Scripts besteht aus einer Pro- und Contra-Debatte, in der sich jede/r seine eigene Meinung bilden kann. Im Schlussteil wird dargelegt, dass die heutigen (Zwangs-) Hausaufgaben zumeist Ausdruck dysfunktionialer Lern- und Unterrichtsprozesse sind und welche Möglichkeiten es in der Unterrichts- und Tagesablaufgestaltung gibt, das für das Lernen notwendige Üben in den Unterricht zu integrieren. Ausserdem werden konkrete Beispiele zu den von Rudolf Steiner angeregten „freiwilligen Hausaufgaben“ aufgeführt.

Autor: Martin Carle, Praxishandbuch im Selbstverlag, 76 Seiten, 20 Euro plus Porto

online zu beziehen über: www.lernenistbewegung.weebly.com