Bildaufhängung

Kennen Sie das? 35 Aquarellbilder mit 70 Stecknadeln schnell vor dem Hauptunterricht … oder mit den Kindern die große Pause hindurch … Gregor Seggewies von der Rudolf Steiner Schule Schloss Hamborn hat eine simple Lösung, die dem ästhetischen Empfinden (oder DIN-Normen) je nach eigenen Wünschen angepasst werden kann.

Mein Wunsch war, alle Kinderbilder mit möglichst wenig Aufwand an der Wand zu haben. Da ich wöchentlich mit Aquarellfarben male, in Formenzeichnen-Epochen sogar täglich auf A3 zeichnen lasse, war ich das Immer-neu-aufpinnen-lassen schnell leid. Es dauert lang und immer wieder fallen Bilder herunter. Außerdem hängen dann manche Bilder schief, das hat keine gute Wirkung auf die Kinder.

Ich loche die Blätter mit einem extrabreiten Locher. Natürlich kann man die Löcher auch erst anbringen, wenn nach dem Malen die Bilder getrocknet sind. Eine Aufgabe, welche die Kinder sehr gerne, schnell und gut übernehmen.

Ich fertigte eine einfache Holz-Unterkonstruktion an, auf der ich im Abstand der Löcher für jedes Bild zwei Nägel einschlug. Zum Schutz vor den Nägelköpfen bohrte ich Holzkugeln aus, die passgenau aufsteckbar waren. 

Das Ergebnis ist eine tagesaktuelle Bilderwand. Gleichzeitig kann sie auch als Bilderaufbewahrung genutzt werden, da die neuen Bilder über die alten gehängt werden können. Jedes Kind hat einen mit seinem Namen versehenen Platz, wodurch die Aufhängung schnell, ordentlich und selbstständig erledigt werden kann (Ausnahme drei Kinder in der obersten Reihe). Etwa vier Mal im Jahr bindet jedes Kind sich seinen Stapel zu einem Buch zusammen und nimmt ihn mit. (Achtung, nicht zu stramm binden, sonst reißt es beim Blättern. Ein Finger sollte dazwischen passen.)

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