Der Fischer wirft die Angel aus („Wenn ich zu dem Weiher geh“)

Bei diesem Spiel geht es ums Seilspringen im Kreis über ein horizontales Seil. Anders als beim Seilspringen über ein großes Schwungseil oder über ein eigenes Springseil können die Kinder bei diesem Spiel das Seil die ganze Zeit über mit den Augen verfolgen. Es ist daher für Kinder, die das selbständige Seilspringen noch nicht beherrschen, eine gute Vorübung.

Für dieses Spiel brauchen die Kinder ein hohes Maß an Körperspannung, Konzentration und eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Die kleinen Pausen, die entstehen, wenn ein Fisch gefangen ist, sind wichtig fürs Ausatmen und kurze Entspannen. 

Man benötigt ein ca. 3 m langes Seil, an dessen einem Ende eine weiche Beschwerung (z. B. ein Wurfring aus Gummi oder ein Sandsäckchen) befestigt ist.

Nun wird der Lehrer / die Lehrerin zum Fischer, der folgendes Sprüchlein spricht und mit den entsprechenden Gesten begleitet. Die SchülerInnen verteilen sich als Fischlein in einigem Abstand um den Fischer herum.

„Wenn ich zu dem Weiher geh‘
und die blanken Fischlein seh,
nehm ich meine Schnur und dann:
fang ich, wen ich fangen kann:
Eins, zwei, drei – der Fischer wirft sein Blei!“

Der Fischer steht nun in der Mitte des Raumes und wirft auf „Blei“ das schwere Ende des Seils aus. Dann dreht er sich um seine eigene Achse, so dass er das Seil horizontal um sich herum bewegt – das „Blei“ berührt dabei den Boden.

Die Fischlein kommen näher und springen über das vorbeisausende Seil. Die Fischlein, denen das zu einfach ist, nähern sich dem Fischer etwas, um so höhere Sprünge machen zu müssen. Wer das Seil berührt, ist gefangen und muss ans Ufer.

Es empfiehlt sich am Anfang, drei Fische zu fangen und dann eine neue Runde mit allen zu beginnen. Später, wenn die Kinder geschickter geworden sind, kann man es auch spielen, bis nur noch wenige Fische übrigbleiben – alle zu fangen, wäre Rekord!

Eine neue Runde beginnt stets nur mit der letzten Zeile des Sprüchleins.

Kommentar
Es wurden noch keine Kommentare verfasst.
Ihr Kommentar