Moose (2)

Ein Beitrag von Angelika Enss (Freie Waldorfschule am Kräherwald / Stuttgart)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung der oben genannten Autorin entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

Alle Glieder, die das Pflanzenreich verbringen kann, scheint man in der saftiggrünen Welt der Moose wiederzufinden. Nur bleiben die Gebilde stets winzig klein. Die grünen Pflanzenteile sind dabei am deutlichsten ausgestaltet durch Blättchen, kleine Stängel, Ästchen und kleine Bäumchen.

Nur mit einem feinen Saugfaden stecken sie mit anderen zusammen in einem Polster. Die Blüten- und Fruchtbildung wird von den Moosen nur angedeutet. Blütensternchen und Samenkapseln erscheinen getrennt von einander auf anderen Pflanzen.

Obgleich noch eng an die Erdenmutter gebunden, gelingt es den Moospflänzchen bereits, sich selbstständig aufzurichten und die Formen der „großen" Pflanzenwelt nachzuahmen. Die noch weit entfernte Sonne verwöhnt sie so , dass die Moose in schönsten Grüntönen leuchten. Feuchtigkeit aufsaugend und speichernd helfen die Moose, den Flüssigkeitshaushalt der Natur zu regulieren. Kleine Insekten und Larven halten sich mit Vorliebe im Moospolster auf.

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