Warum hat die Erde Jahreszeiten?

Die Jahreszeiten unterteilen das Jahr in verschiedene Perioden - Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Frühling: März-Mai
Sommer: Juni-August
Herbst: September-November
Winter: Dezember-Februar

 

Ekliptik

Die Erde umkreist die Sonne in einem Jahr einmal. Und die Erde dreht sich um ihre eigene Achse einmal am Tag. Die Erdachse, um die wir uns drehen, steht aber nicht senkrecht zur Sonne. Sie ist um 23,5 Grad geneigt. Diese Neigung der Erdachse zur Sonne nennt man die Ekliptik der Erde. Aus diesem Grund scheint die Sonne nicht das ganze Jahr gleichmäßig auf die unterschiedlichen Gegenden: Die Jahreszeiten entstehen.

Tag-und-Nacht-Gleichen

Während der Zeit zwischen den Tag-und-Nacht-Gleichen im März und September ist die Nordhalbkugel stärker der Sonne zugeneigt, so dass die Sonne für einen dort befindlichen Beobachter einen hohen Bogen durchläuft. Bei hochstehender Sonne trifft die Sonnenstrahlung steil auf die Erdoberfläche. Dadurch erwärmt sich die Erde sehr stark.

Befindet sich die Erde ein halbes Jahr später am gegenüberliegenden Punkt ihrer Bahn, so ist die Nordhalbkugel der Sonne abgeneigt. Für einen Beobachter auf der Nordhalbkugel ergibt sich dann eine niedrig verlaufende tägliche Sonnenbahn. Steht die Sonne tief, so trifft die Sonnenstrahlung flacher auf die Erdoberfläche, so dass sie die Erde weniger erwärmt. Die Folge ist eine Abkühlung der nördlichen Erdhalbkugel.

Am Schatten kannst Du es selbst überprüfen, wenn Du im Garten oder auf einem sonnigen Balkon einen Stock in einen Blumentopf steckst. Dann misst Du jeden Tag zur gleichen Zeit mit einem Metermaß, wie lang der Schatten des Stocks ist und notierst die Zahl. Du wirst sehen, dass der Schatten bis zum Sommeranfang immer kürzer und danach wieder länger wird.

 

Regenzeit

Auf der Südhalbkugel der Erde herrschen jeweils denen der Nordhalbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten: Ist es im Süden Sommer, so im Norden Winter, und umgekehrt. In tropischen und subtropischen Gebieten unterscheidet man stattdessen zwischen Regen- und Trockenzeit. In den Tropen gibt es zwei Regenzeiten pro Jahr, die sich jedoch mit zunehmender geografischer Breite zu einer einzelnen, zweigipfeligen und schließlich in den Subtropen zu einer eingipfeligen Regenzeit wandeln.

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