Der Erdtrabant

Der Mond steht als Himmelskörper der Erde am nächsten. Er hat etwa ein Viertel des Erddurchmessers. Täglich wechselt er am Himmel seine Erscheinungsform. Sein Licht erhält er von der Sonne, die ihn immer zur Hälfte erleuchtet. Er selbst scheint von sich aus nicht. Von der Erde aus sehen wir von der beleuchteten Mondhälfte zumeist nur einen Teil. Nur bei Vollmond können wir sein volles Licht betrachten.

Die Phasen des Mondes im Verlauf eines Monats.

  • Neumond - der Mond steht zwischen der Sonne und der Erde,
  • Vollmond - die Erde steht zwischen der Sonne und dem Mond,

 

Den zunehmenden Mond sieht man als schmale Sichel in der Abenddämmerung. Bei genauem Hinsehen erkennt man sogar fahl die dunkle Mondseite. Sie erhält ihr weniges Licht von der Erde aus. Auch sie reflektiert ein wenig Licht.

In den nächsten Tagen nimmt der Mond sprichwörtlich zu. Die Sichel wächst an der linken Seite und wird dicker. Jeden Abend steht der Mond etwas weiter südlich und geht später unter. Nach etwa einer Woche ist der Mond zur Hälfte beleuchtet, man spricht vom Ersten Viertel. Nach einer weiteren Woche herrscht Vollmond. Nun ist er ganz beleuchtet. Nach dem Vollmond nimmt der Mond an seiner rechten Seite wieder ab. Bis zum Neumond vergehen nun etwas 14 Tage. Jetzt steht der Mond einige Tage nicht am Himmel. Dann folgt wieder die schmale zunehmende Mondsichel. Dieser Zyklus wiederholt sich alle 29,5 Tage.

Wenn man es genau nimmt umkreist der Mond die Erde in 27,3 Tagen. Doch die Erde selbst bewegt sich in dieser Zeit auch 1/12 um die Sonne und deshalb sieht es für uns am Erdboden so aus, als würde der Mond noch zwei weitere Tage für eine Umkreisung benötigen.

Wenn der Mond sich einmal um die Erde dreht, so hat er sich zugleich einmal exakt um seine eigene Achse gedreht. Wir sehen vom Mond immer nur die gleiche Seite. Nie konnte ein Mensch die Rückseite des Mondes von der Erde aus betrachten. Erstmalig wurde sie 1957 von einer Raumsonden fotografiert.

Der Mond besitzt keine Atmosphäre. Auf seiner Oberfläche hat er allerdings viele Einschlagskrater von Meteoriten, die wegen der sehr langsamen Erosion auch nach langer Zeit gut erhalten sind. Daneben gibt es große Lavaebenen in den tieferen Bereichen, »Meere« genannt, und stark verkraterte höher gelegene Gebiete. Mit bloßem Auge kann man dies hellen und dunklen Flächen erkennen.

 

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