Das Meer ist nicht immer nur blau!

Ein Beitrag von Axel Schliwa

Wenn die Schüler in die Oberstufe kommen und vor die Aufgabe gestellt werden das Meer zu malen, kommt, wenn die Aufgabe nicht ordentlich eingeführt ist, oft ein Bild mit blauem Himmel und Sonne heraus. Sonnenuntergänge haben ja auch etwas, was uns im Seelischen zutiefst anspricht.

Diese Sehnsucht sollte aber nicht ungezügelt ins unreflektierte Handeln einfließen. Mit Naturbeobachtung hat dies nichts zu tun. Der Impressionismus setzt ganz behutsam an, den Eindruck, den Farb- und Lichtverhältnisse aus der Natur heraus in uns hervorrufen, zu verstärken.

Also ist es sinnvoll, diese Farbwahrnehmung bewusst zu machen. Folgende Fotos vom Meer haben an der Seite Farbfelder, die sofort veranschaulichen wo überall kein Blau zu sehen ist. Schaut man die Schülerarbeiten an, kommt doch immer noch viel gedachtes Blau ins Bild. Das Farberleben ist in den Kompositionen wesentlich sensibler geworden.
 

 

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