Porträt Proportionen

Ein Beitrag von Axel Schliwa


Beim Porträtzeichnen kann man immer wieder die Beobachtung machen, dass jemand ein Detail gleich schön ausarbeitet, dann vielleicht noch ein weiteres und schließlich bemerken muss: Die Teile sitzen nicht im rechten Verhältnis zueinander. Wenn es ganz schlecht kommt, lässt sich das noch nicht einmal radieren. Das heißt dann neu beginnen.

Es empfiehlt sich vor dem Zeichnen, sich die Proportionen genauer klarzumachen. Dass die Pupillen auf der Hälfte von Kinn und Scheitelpunkt liegen ist nicht für jeden präsent. Oft werden auch die Augen in der Seitenansicht bis an die Außenkontur gesetzt oder die Nasenflügel nicht weit genug ins Gesichtsfeld platziert. Es ist also sinnvoll, das ganze Gesicht erst einmal zu umreißen und immer mehr ins Detail zu gehen.

Für die ersten Übungen zum Porträtzeichnen ist es hilfreich, nach Zeichnungen alter Meister zu arbeiten. Hier ist mancher Strich ausgeprägter als auf einem Foto und bietet gute Orientierungspunkte. Dies führt relativ schnell zu vorzeigbaren Ergebnissen.

Oben einige Schülerarbeiten.
 

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