Keramikmasken

Ein Beitrag von Bernhard Tangen-Neues (Freie Waldorfschule Münster)

Zuerst schmieren sich die Schüler dick mit Vaseline das Gesicht ein. Kleingeschnittene Gipsbinden werden nass gemacht und in 3-4 Schichten auf das Gesicht gelegt, dann mit den Fingern vorsichtig verrieben. Nach einer Trocknungszeit von etwa 15 min lassen sich die Masken leicht vom Gesicht ablösen.

Die getrockneten Gipsformen können noch nachträglich von außen verstärkt werden. Nun werden dünn ausgewalzte Tonplatten (3--4 mm) von innen in die Maske gedrückt. Fehlstellen, Risse usw. können einfach mit Ton ausbessert werden.

Nach einer Trocknung von 2-3 Tagen löst sich die Tonform leicht aus der Gipsmaske heraus; diese kann nun mit Engobe bemalt , geschrüht (900°) und mit Transparentglasur überzogen noch mal glattgebrannt werden(1040°-1060°)

Gestaltungen mit farbigen Glasuren sind natürlich auch möglich.

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