Gewalzte Platten

Ein Beitrag von Bernhard Tangent-Neues (Freie Waldorfschule Münster)

In der 8. bzw. 10. Klasse erlernen die Schüler/innen das Arbeiten mit gewalzten Tonplatten auf unterschiedlichem Niveau. Während sich die Achtklässler/innen im Herstellen von keramischen Gefäßen üben, versuchen sich die Zehntklässler/innen durchaus an einem kleinen Teeservice.

Zum Herstellen der Tonplatten verwenden wir als Arbeitsfläche große, unbehandelte Pressspanplatten. Auf denen klebt der Ton kaum an. Für die Dicke der Platten nehmen wir entsprechende Holzlatten in gewünschter Stärke, über die wir links und rechts wir auf einer Schiene den Ton auswalzen. Die Auswalzdicke muss langsam verringert werden. Dabei ist es wichtig, den Ton immer wieder zu wenden und auf eine möglichst trockene Holzstelle zu legen. Dies geschieht so lange, bis die notwendige Plattendicke erreicht ist.

Es ist durchaus sinnvoll den Ton nicht gleich weiterzuverarbeiten, weil er jetzt noch recht weich ist. Zwischen beschichteten Holzplatten, die man einfach aufeinander legt und seitlich mit einer Folie abdichtet, kann das Austrocknen über Tage verhindert werden.

Die gewalzten Tonplatten können als Ausgangsmaterial für die verschiedensten Arbeiten dienen.

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