Nilpferd

Ein Beitrag von Axel Schliwa


Das Nilpferd mit dem dicken Bauche
Schwimmt lustvoll vergnügt in seiner Jauche.
Es heißt zwar Pferd, doch trügt der Schein -
In seiner tiefsten Seele ist es Schwein.

Mit seinem kurzen Wedelschwanz
Verteilt es seinen Duft im Nu.
Und will es seine Ruhe haben,
so klappt es Nas und Ohren zu,
und taucht hinab bis an den Grund.

Dort unten bleibt solang es will.
Ansonsten planscht es froh im Nil,
Denn Feinde hat es keine.
 


Das Plastizieren des Nilpferds ist nur ein wenig schwieriger als beim Hasen. Auch hier ist das Ei wieder Ursprung aller Dinge. Die Beine müssen schon ziemlich dick werden, um den Körper zu halten. Nilpferde sind wie alle Schweine sehr schlau. In Ägypten erzählte man sich früher, dass sie gerne in die Felder gehen, um zu fressen. Die Bauern machten dann jagt auf die Nilpferde. Aus diesem Grund sind besonders pfiffige Nilpferde rückwärts in den Acker gelaufen, damit die Bauern denken sollten, sie seien schon wieder weggelaufen. Ob das stimmt, weiß ich nicht, immerhin hat diese Legende Leonardo da Vinci verbreitet.

Richtig ist, dass es gern ins Wasser kotet, um sein Gebiet zu markieren. Ebenso geschieht es beim Werben um ein Weibchen. Da kreist der kleine Schwanz wie ein Propeller und verteilt die Kotsubstanz in beeindruckender Weise. Das Nilpferd ist eben doch ein richtiges Schwein.

Wer meint, dass sein Nilpferd schwarz sein muss und das Maul gefährlicher haben will, der kann es auch anmalen.
 


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