Intarsien

Ein Beitrag von Imke Aufderheide (Freien Waldorfschule Isartal)

Um Intarsien schön zu gestalten, braucht es eine ruhige Hand und viel Fingerspitzengefühl. Ein falscher Schnitt und schon ist alles vorbei. Zwar lässt sich manches flicken - aber das ist dann nicht mehr der Originalentwurf. Das 0,6 oder 0,9 mm starke Holz ist eigenwillig. Da splittert manches Furnier, das um der Farbe willen unbedingt verwendet werden sollte. Anderes lässt sich schneiden, als handelte es sich um dickes Papier. Manchmal entsteht jedoch gerade dadurch eine ganz besondere Arbeit.

Das Spiel mit den Farben und Maserungen der verschiedenen Hölzer ist es letzten Endes, was den Entwurf lebendig werden lässt.

Die Arbeiten sind in der 10. Klasse der Freien Waldorfschule Isartal entstanden.
 

Kommentar
19.11.2018 | Sebastian Quint | Werklehrer
Allem Augenschein nach handelt es sich um Marketerien, also grob gesagt um Puzzle und nicht im Intarsien, die in ein bestehendes Brett -Objekt eingelassen sind, also aufgefüllte Löcher. All der gesehenen Schönheit zum Trotz eine Begriffsklärung. Sehr schöne Objekte
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