Stand: 10/2007

Der Spund

Ein Beitrag von Martin Sieweke (Schüler der 7. Klasse der Freien Waldorfschule Cuxhaven)

Der Bootsbauer versucht möglichst astfreies Holz zu verarbeiten, denn Äste stören den Faserverlauf und faulen leichter an.

Das Übungsholz wird angezeichnet.

Wenn sich aber ein Ast an einer Planke befindet, so muss diese nicht ausgewechselt werden, sondern kann mit einem Holzflicken geflickt werden. Das Spundstechen ist eine gute Übung zum Gebrauch von Klopfholz und Beitel und oft dies die erste „verantwortungsvolle“ Aufgabe der jungen Auszubildenden auf der Werft.

... anschließend sauber ausgebeitelt ...

Es geschieht folgendermaßen:

(1) Die betroffene Stelle wird mit geraden, kräftigen Bleistiftlinien eng umschrieben.
(2) Keine Kantenlänge sollte kürzer sein als unser Beitel breit ist.
(3) Kein Winkel soll kleiner als 90 Grad sein


... der Spund wird ausgesägt ...

... und beigehobelt ...

... fertig ist das Spundstechen.

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