Vogelhaus

Ein Beitrag von Axel Schliwa


Der Wunsch zu fliegen ist so alt wie die Menschheit. Weil der Ursprung der Welt immer vom Himmel kommend vorgestellt wurde, empfand man die Vögel als Himmelsboten. Im Gegensatz zu den Engeln brauchen Vögel Nahrung. Ob es nun die Sehnsucht nach der ursprünglichen Heimat, das Verwandtschaftsgefühl zu den Himmelsboten oder einfach eine nette Geste ist – man weiß es nicht – jedenfalls werden besonders Vögel im Winter gern gefüttert.

Ein frisch gefällter Birkenstamm lässt sich auch von Schülern der 5. Klasse, wenn er vorher aufgesägt wurde, leicht mit dem Hohleisen aushöhlen.

Das Dach aus Ton kann mittels einer halbkugelförmigen Form problemlos gewölbt werden. Die Frischhaltefolie garantiert leichtes Abnehmen des angetrockneten Daches. Der Unterbau ist einfacher. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Löcher für die Schrauben und den Faden, der befestigt werden muss, vor dem Brennen durchgestochen sind. Auch das Dach braucht einen Durchstich, damit es sich zum Einfüllen des Futters anheben lässt.

Für das Futter sind unten im zusammengeklebten Stamm zwei kleine Löcher. So kann es sich in der Schale verteilen.

Lustiger wird der Anblick wenn weiter oben noch ein Loch gebohrt ist, wodurch ein weiter Futterplatz entsteht. Auf der Stange kann der gefiederte Gast auch ein wenig ausruhen.

Mit ein bisschen Glück zieht im Frühjahr sogar ein Vogel ein und brütet seine Jungen dort aus.
 

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