Alt-Persien

Ein Beitrag von Irma Schiefner (Freie Waldorfschule Mönchengladbach)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung des oben genannten Autors entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

Alt Persien, der heutige Iran, ist ein ganz anderes Land als die weite, warme Indusebene in Pakistan und Indien. Es liegt weit westlich davon in einer unwirtlichen Berggegend. Lebensfeindliche Salzwüsten wechseln mit schroffen Gebirgen ab. Die Sommer sind heiß und trocken. Die Winter aber sind schneidend kalt und voller Eis und Schnee.

Das Leben im Hochland von Persien war hart und mühevoll. Der Boden war felsig. Am Tage brannte die Sonne vom wolkenlosen Himmel und durchglühte alles. Nachtes strahlten die Sterne wie Flammen. Die Menschen verehrten das Licht als Quelle des Lebens und weihten es dem guten Lichtgott Ahura Mazdao.

Der große Weisheitslehrer des alten Persien Zarathustra lehrte die Menschen, dass es ihre Aufgabe sei, die Erde zu bebauen. Die Perser erfanden den ersten Pflug, um die harte Erde bearbeiten zu können. Sie züchteten Getreide aus Gräsern, so dass die Körner größer wurden. Sie zähmten wilde Tiere und züchteten Haustiere. Sie brachten ihre Ernte ein und legten Vorräte für den langen Winter an.

 

Altpersischer Spruch (Zarathustra)

Trage die Sonne auf die Erde!
Du Mensch bist zwischen Licht
und Finsternis gestellt.
Sei ein Kämpfer des Lichtes!
Liebe die Erde!
In einen leuchtenden Edelstein
verwandle die Pflanzen,
verwandle die Tiere,
verwandle dich selbst.

Kommentar
13.11.2017 | Hermann Lechner | Student
Frühling dringt in den Norden
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