Essen und Trinken

... dampfender Reis (trocken und körnig) wird mit einem Brei aus Linsen, Bohnen oder Erbsen oder mit einer scharfen Soße ....... eingemachte Früchte, gewürzt, hinzufügen ..appetitanregend, die Verdauung fördernd ......

Weizen oder Hirse zu Mehl und Schrot gemahlen, dann ein dünnes Fladenbrot nicht gebacken, sondern in der Pfanne geröstet ..... dazu ein dicker Gemüsebrei oder trockene Gemüsegerichte mit reichlich geschmolzener Butter ...

Zum Abschluss Reis mit Joghurt ... alles ist sehr bekömmlich und leicht verdaulich

Im Panjab: das Tagewerk wird sehr früh am Morgen verrichtet und bis zum Mittag weitgehend beendet, dann reichhaltiges Mittagessen und Schlaf in der heißesten Zeit des Tages  .... man erhebt sich am späten Nachmittag wieder, arbeitet weiter und genießt einen heiteren Feierabend .........

 

Reinheitsgebote des Hindus

nicht das essen, wovon man nicht weiß, wer die Speisen wie zubereitet hat .... am liebsten essen sie nur, was im eigenen Hause zubereitet worden ist ....  auf Reisen nur in einem Haus essen, wo ein Brahmane gekocht hat .....  das Essen wird in einfachen Gaststätten gerne auf einem Bananenblatt serviert, das nachher weggeworfen wird,..... man isst mit den Fingern selbstverständlich: man bildet mit den vier Fingern eine Rinne, in der man den Daumen hin- und herbewegt. Beim Aufnehmen umschließen die Finger das Essen, steckt man es in den Mund, schiebt der Daumen die Speisen hinein. Es schmeckt so sehr gut, den nur mit den Fingern lassen sich die Gemüse, Linsenbrei, Reis und dazu noch Gewürze so mischen, dass jeder Bissen ein Leckerbissen ist. Wer einmal zuviel von den Gewürzen genommen hat, könnte meinen, Feuer zu speien .... Joghurt löscht den Brand! ......... das größte Geheimnis ist das Würzen der Speisen. .... 

Die Inder sind zum größten Teil Vegetarier .... heute bekommt man Fleisch in erster Linie bei den Muslimen Rindfleisch, bei den Hindus Schweinefleisch ....

Die Trinksitten sind sehr einfach. Man trinkt nur, um den Durst zu stillen und nicht, um das Getränk zu genießen ...... meistens Wasser, gelegentlich mit Limonensaft vermischt. In der heißen Zeit fügt man Salz und Pfeffer hinzu ... außerdem viel Buttermilch, die schaumig geschlagen wird und nach Geschmack mit etwas Zucker und Salz sehr erfrischend ist. Der Tee hat erst um die Jahrhundertwende seinen Siegeszug angetreten. Heute löst südlich von Bombay der Kaffee den Tee ab.

Alkoholische Getränke sind in Indien in weiten Kreisen verpönt.

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