Urindien und Manu

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenheftausschnitt der individuellen Schwerpunktsetzung eines einzelnen Lehrers entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

Aus dem Epochenheft von Paul (5. Klasse)

Manu hieß der weise König, dem sich der Schöpfergott Brahma in Gestalt eines Fisches zeigte. Er führte Manu über gewaltige Fluten hinweg zum Himalaya-Gebirge, wo er sich mit den sieben heiligen Rischis niederließ. Von dort verkündete er die göttlichen Lehren und führte sein Volk.

Die Natur gab den Menschen reiche Speise, so dass sie keinen Ackerbau trieben. Für den Ur-Inder war es besonders wichtig, sich in Versenkung mit der Götterwelt zu verbinden. Das irdische Leben galt nicht viel und wurde als Maya (Täuschung) bezeichnet. Ihre eigentliche Heimat empfanden die Menschen nicht auf der Erde, sondern in geistigen Welten. Dorthin wendeten sie möglichst häufig ihren Blick.

 

Aus dem Epochenheft von Sophie (5. Klasse)

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