Gilgamesch (Epochenhefttext)

Ein Beitrag von Gregor Seggewies (Rudolf Steiner Schule Schloss Hamborn)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung des oben genannten Autors entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

"Gilgamesch lebte als König der Stadt Uruk und herrschte streng über sein Volk. Eabani, ein Mensch, der unter Tieren aufwuchs, wurde im Wald entdeckt. Nachdem er und der König zuerst miteinander gekämpft hatten, wurden sie wie Brüder.

Gilgamesch und Eabani holten die Stadtgöttin Ischtar, die von Chumbaba aus der Stadt Uruk entführt worden war, zurück. Im Kampf besiegten sie Chumbaba.

Nun begehrte die Göttin Ischtar ihren Befreier Gilgamesch zum Mann, er aber wollte nicht und so ließ sie einen Stier auf ihn los. Eabani und Gilgamesch bezwangen den Stier.

Bald darauf starb Eabani. Zutiefst betrübt machte sich nun König Gilgamesch auf, den Tod zu ergründen. Um Antwort auf seine Fragen zu finden, musste er den uralten Ziusadra suchen. Er kam an einen Berg. Riesige Skorpion-Menschen wiesen ihm den Weg durch ihn hindurch. Dann gelangte er an ein Meer, das er mit Hilfe eines Fährmannes überquerte. Schließlich trat er wie ein Bettler vor Ziusadra.

Der sagte ihm, er erfahre etwas über den Tod, wenn er sieben Tage ununterbrochen wachen würde. Das gelang Gilgamesch jedoch nicht, denn er schlief ein. Jede Nacht buk Ziusadras Frau ein Brot für ihn.

Trotzdem erhielt Gilgamesch eine Pflanze des ewigen Lebens von Ziusadra. Auf seinem Heimweg fraß aber eine Schlange diese Pflanze, häutete sich und wurde sofort wieder jung. Zwar hatte Gilgamesch jetzt nicht mehr das ewige Leben, doch herrschte er gerecht über sein Volk."

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