Elfmeterpunkt-Dieb

Geschrieben Frau Rosemai M. Schmidt-Konzelmann

24.05.2012 16:25

Tatsächliche Zeitungsmeldung: Düsseldorf - Die Nachspielzeit lief, Fortuna Düsseldorf stand in der Relegation gegen Hertha BSC Berlin kurz vor dem Aufstieg in die erste Liga. Da waren die Zuschauer nicht mehr zu halten. Die Düsseldorfer stürmten den Platz. Vor allem ein Bild hat sich dem TV-Publikum eingeprägt. Ein junger Fortuna-Fan kniet nieder und gräbt den Elfmeterpunkt als Andenken aus - obwohl der Sieg für sein Team noch gar nicht sicher war.

 

Aufgabe:

Setze die Kommas, unterstreiche zunächst den Hauptsatz rot, dann

den Nebensatz 1. Grades violett
den Nebensatz 2. Grades blau
den Nebensatz 3. Grades grün.

Weiter unten finden Sie die Sätze mit den Kommas.

 

Der Fortuna-Fan der den Elfmeterpunkt während des Relegationsrückspiels  gegen Hertha welches an sich schon chaotisch verlaufen war ausgegraben hatte bevor das Spiel abgepfiffen war hat sich öffentlich entschuldigt.

Er meinte er habe Fortuna nicht schaden wollen vielmehr gar nicht gemerkt dass das Spiel noch nicht zu Ende gewesen sei; er sei nur auf den Elfmeterpunkt fixiert gewesen und wollte den Moment nicht verpassen in dem er ihn ausgraben konnte.

Nach eigenen Angaben kommt der Dieb mit den Reaktionen im Internet gut klar selbst nachdem zunehmend Schmähworte und Angriffe zu finden sind weil er ein lustiger Kerl ist und nur will dass Fortuna keinen Schaden nimmt auch wenn es ihn manchmal nervt dass er überall erkannt oft belächelt und häufig fotografiert wird.

Das Beute-Rasen-Stück pflegt der reuige Dieb heute auf seinem kleinen Balkon wo es wohlbehütet in einer Kiste ruht die nahe genug am Geländer steht damit die Gräslein genügend Licht bekommen wobei sie der stolze Besitzer mit einer eigens dafür gekauften Gießkanne beträufelt damit sie gut wachsen können denn von Zeit zu Zeit werden sie natürlich auch mit einer scharfen Schere geschnitten.

„Das ist meine Trophäe" sagt der Besitzer stolz „die gebe ich nie mehr her" wobei er allerdings zugibt dass er ein Gefühl der Reue nicht unterdrücken kann darüber dass Düsseldorf wegen seines Platzsturms kurz vor Spielende zu einer Strafe verdonnert wurde was ihm wirklich sehr sehr leid tut und er würde es wieder gut machen wenn er es könnte.

Der Elfmeter-Punkt-Besitzer hat es schon beim Aufstieg in die 2. Liga auf den Elfmeterpunkt abgesehen gehabt damals aber keine Karte bekommen da der Run auf die Karten zu groß gewesen ist; selbst ein Freund der bis dahin bei jedem Spiel dabeigewesen war ist leer ausgegangen was den Dieb zwar ein wenig getröstet aber ihm nicht wirklich geholfen hat seinen Frust zu verdauen.

Umso glücklicher war er als er fürs nächste Spiel eine Karte bekam was den Entschluss in ihm endgültig reifen ließ jetzt Nägel mit Köpfen zu machen sprich sich den Elfmeterpunkt zu holen und er beschloss sich von nichts und niemandem aufhalten zu lassen was voraussetzte dass er zum einen sehr schnell zum anderen sehr überraschend handeln musste.

Dass ihm das so gut gelang ist vor allem darauf zurückzuführen dass er das Spielende nicht abwartete und als er auf den Platz stürmte die Verblüffung allseits so vollkommen war dass erst als er schon wieder zurücksprintete Bewegung in die Ordner kam die nicht fassen konnten was sie da eben gesehen hatten und sich sicherlich fragten wie das Spiel ohne Elfmeterpunkt weitergehen sollte denn wie kann ein Elfmeter geschossen werden wenn am Elfmeterpunkt nur noch ein trauriges Loch klafft?

Trotz seines Bedauerns für die Verwirrung die er gestiftet hat ist der dreiste Elfmeter-Punkt-Dieb stolz auf seinen gelungenen Coup denn seiner Meinung nach hat er ein Kapitel Fußballgeschichte geschrieben was schon mehr ist als mancher Spieler von sich behaupten kann der unter ferner liefen seine Tage auf der Ersatzbank verdämmert und er gesteht dass in ihm in letzter Zeit ein Plan reift der seine erste Aktion bei weitem übertreffen wird und ihm sogar einen Eintrag ins Guinnes-Buch der Rekorde einbringen könnte sofern sein Vorhaben gelingen wird woran er aber nicht wirklich zweifelt.

Er möchte mit der Zeit eine Elfmeterpunkt-Sammlung anlegen in der der erste geklaute Punkt natürlich einen Ehrenplatz einnehmen soll für den er extra eine Vitrine mit Blaulicht-Beleuchtung kaufen will damit er unter den anderen Elfmeterpunkten sofort ins Auge fällt die er nach und nach zu klauen gedenkt was bedeutet sich von Liga zu Liga hochzuarbeiten bis er sich über diverse Pokal- dann Länderspiele hin zum Weltmeisterschaftsendspiel vorgearbeitet und alle denkbaren Elfmeter-Trophäen errungen haben wird wobei er Einwände es könne passieren dass man beginnen könnte an seinem Geisteszustand zu zweifeln nicht gelten lässt denn seiner Meinung nach sei er ein Pionier der der Andenken-Sammel-Kultur den Vorstoß in ganz neue Dimensionen ermögliche.

 

Mit Kommas

Der Fortuna-Fan, der den Elfmeterpunkt während des Relegationsrückspiels  gegen Hertha, welches an sich schon chaotisch verlaufen war, ausgegraben hatte, bevor das Spiel abgepfiffen war, hat sich öffentlich entschuldigt.

Er meinte, er habe Fortuna nicht schaden wollen, vielmehr gar nicht gemerkt, dass das Spiel noch nicht zu Ende gewesen sei; er sei nur auf den Elfmeterpunkt fixiert gewesen und wollte den Moment nicht verpassen, in dem er ihn ausgraben konnte.

Nach eigenen Angaben kommt der Dieb mit den Reaktionen im Internet gut klar, selbst, nachdem zunehmend Schmähworte und Angriffe zu finden sind, weil er ein lustiger Kerl ist und nur will, dass Fortuna keinen Schaden nimmt, auch wenn es ihn manchmal nervt, dass er überall erkannt, oft belächelt und häufig fotografiert wird.

Das Beute-Rasen-Stück pflegt der reuige Dieb heute auf seinem kleinen Balkon, wo es wohlbehütet in einer Kiste ruht, die nahe genug am Geländer steht, damit die Gräslein genügend Licht bekommen, wobei sie der stolze Besitzer mit einer eigens dafür gekauften Gießkanne beträufelt, damit sie gut wachsen können, denn von Zeit zu Zeit werden sie natürlich auch mit einer scharfen Schere geschnitten.

„Das ist meine Trophäe", sagt der Besitzer stolz, „die gebe ich nie mehr her", wobei er allerdings zugibt, dass er ein Gefühl der Reue nicht unterdrücken kann darüber, dass Düsseldorf wegen seines Platzsturms kurz vor Spielende zu einer Strafe verdonnert wurde, was ihm wirklich sehr, sehr leid tut, und er würde es wieder gut machen, wenn er es könnte.

Der Elfmeter-Punkt-Besitzer hat es schon beim Aufstieg in die 2. Liga auf den Elfmeterpunkt abgesehen gehabt, damals aber keine Karte bekommen, da der Run auf die Karten zu groß gewesen ist; selbst ein Freund, der bis dahin bei jedem Spiel dabeigewesen war, ist leer ausgegangen, was den Dieb zwar ein wenig getröstet, aber ihm nicht wirklich geholfen hat, seinen Frust zu verdauen.

Umso glücklicher war er, als er fürs nächste Spiel eine Karte bekam, was den Entschluss in ihm endgültig reifen ließ, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen, sprich, sich den Elfmeterpunkt zu holen, und er beschloss, sich von nichts und niemandem aufhalten zu lassen, was voraussetzte, dass er zum einen sehr schnell, zum anderen sehr überraschend handeln musste.

Dass ihm das so gut gelang, ist vor allem darauf zurückzuführen, dass er das Spielende nicht abwartete und, als er auf den Platz stürmte, die Verblüffung allseits so vollkommen war, dass erst, als er schon wieder zurücksprintete, Bewegung in die Ordner kam, die nicht fassen konnten, was sie da eben gesehen hatten und sich sicherlich fragten, wie das Spiel ohne Elfmeterpunkt weitergehen sollte, denn wie kann ein Elfmeter geschossen werden, wenn am Elfmeterpunkt nur noch ein trauriges Loch klafft?

Trotz seines Bedauerns für die Verwirrung, die er gestiftet hat, ist der dreiste Elfmeter-Punkt-Dieb stolz auf seinen gelungenen Coup, denn seiner Meinung nach hat er ein Kapitel Fußballgeschichte geschrieben, was schon mehr ist, als mancher Spieler von sich behaupten kann, der unter ferner liefen seine Tage auf der Ersatzbank verdämmert, und er gesteht, dass in ihm in letzter Zeit ein Plan reift, der seine erste Aktion bei weitem übertreffen wird und ihm sogar einen Eintrag ins Guinnes-Buch der Rekorde einbringen könnte, sofern sein Vorhaben gelingen wird, woran er aber nicht wirklich zweifelt.

Er möchte mit der Zeit eine Elfmeterpunkt-Sammlung anlegen, in der der erste geklaute Punkt natürlich einen Ehrenplatz einnehmen soll, für den er extra eine Vitrine mit Blaulicht-Beleuchtung kaufen will, damit er unter den anderen Elfmeterpunkten sofort ins Auge fällt, die er nach und nach zu klauen gedenkt, was bedeutet, sich von Liga zu Liga hochzuarbeiten, bis er sich über diverse Pokal-, dann Länderspiele hin zum Weltmeisterschaftsendspiel vorgearbeitet und alle denkbaren Elfmeter-Trophäen errungen haben wird, wobei er Einwände, es könne passieren, dass man beginnen könnte, an seinem Geisteszustand zu zweifeln, nicht gelten lässt, denn seiner Meinung nach sei er ein Pionier, der der Andenken-Sammel-Kultur den Vorstoß in ganz neue Dimensionen ermögliche.

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