Setzte witzige Dialoge in den Konjunktiv

Ein Beitrag von Jens Olaf Bodemann (Freie Waldorfschule Jena)

„Könnten Sie bitte den Hund streicheln?", fragt Peter eine Frau auf der Straße. „Aber gern", antwortet die Frau, „du bist wohl sehr stolz auf deinen Hund." Peter sagt ehrlich: „Nein, der gehört nicht mir. Ich wollte nur gern wissen, ob er beißt."

Konjunktiv

Ein Junge mit einem Hund fragte eine Passantin, ob sie den Hund einmal streicheln könne. Die Frau bemerkte, dass der Junge gewiss sehr stolz auf seinen Hund sei, worauf der Junge entgegnete, dass der Hund ihm gar nicht gehöre und er nur wissen wolle, ob er beiße.

Ein Tourist reist durch das Heilige Land. Am See Genezareth fragt er einen Fährmann: „Was kostet denn eine Überfahrt?" „Achtzig Dollar", antwortet der Fährmann. „Was, so viel?", staunt der Tourist. Der Fährmann entgegnet sogleich: „Na klar, schließlich ist Jesus hier zu Fuß hinüber gegangen!" „Kein Wunder", sagt der Tourist, „bei den Preisen!"

Konjunktiv

Ein Tourist, der durch das Heilige Land reiste, fragte am See Genezareth einen Fährmann, wie viel die Überfahrt denn koste. Die genannte Summe erschien dem Tourist sehr hoch, worauf der Fährmann darauf hinwies, dass schließlich Jesus hier zu Fuß über den See gegangen sei. Bei den hohen Preisen wunderte das den Touristen nicht.                                                    

Herr Schneider schimpft: „Du darfst den Lehrer nicht duzen! Das schreibst du jetzt zehn mal in dein Heft!" Peter schreibt es zwanzig mal. „Warum denn das?, fragt der Lehrer. Antwortet Peter: „Ich wollte dir eine Freude machen."

Konjunktiv

Ein Lehrer sagte eindringlich seinem Schüler, dass dieser ihn nicht duzen dürfe. Dieses solle er zehn mal in sein Heft schreiben. Den Lehrer verwunderte sich sehr, als der Junge den Satz gleich zwanzig mal schrieb, worauf der Junge erklärte, dass er dem Lehrer habe eine Freude machen wollen.

„Wie fühlen sie sich", fragt der Psychiater den Patienten, der fortwährend mit den Fingern schnippt. „Es geht so", antwortet der Patient und schnippt weiter. „Haben sie manchmal Kopfschmerzen?", will der Arzt wissen. Der Mann schnippt und sagt nein. „Aber warum schnippen sie denn dauernd mit dem Finger?", will der Arzt wissen. „Na, das wehrt doch die Krokodile ab", sagt der Kranke. „Aber, hier sind doch keine Krokodile", entgegnet der Psychiater. „Sehen sie", sagt darauf der Patient, „es hat schon geholfen".

Konjunktiv

Ein Psychiater fragte einen Patienten, der fortwährend mit den Fingern schnippte, wie er sich fühle und ob er manchmal Kopfschmerzen habe. Es ginge so, antwortete der Mann und er habe keine Kopfschmerzen. Daraufhin fragte der Arzt den Mann direkt, warum er denn immer schnippe. Der Patient erwiderte, dass er das tue, um die Krokodile abzuwehren. Als der Psychiater entgegnete, dass hier doch gar keine Krokodile seien, sagte der Patient, dass das Schnippen  also schon geholfen habe.

Ein Mann fährt abends betrunken in der Straßenbahn nach Hause. Plötzlich spricht er eine Frau an, die ihm gegenüber sitzt: „Gott, sind sie hässlich!" Die Frau faucht entrüstet zurück: „Und sie sind total besoffen!" „Ja", sagt der Betrunkene, „aber ich bin morgen wieder nüchtern".

Konjunktiv

Ein betrunkener Mann beschimpfte gestern in der Straßenbahn eine ihm gegenüber sitzende Frau, dass sie hässlich sei. Die Frau fauchte entrüstet zurück, er sei dafür total besoffen. Daraufhin bemerkte der Betrunkene zurecht, dass er jedoch morgen wieder nüchtern sei.

„Ach Helena", säuselt Peter seiner hübschen Banknachbarin Helene Brettschneider ins Ohr, „weißt du eigentlich, worum es im Trojanischen Krieg ging?" „Nein, tut mir leid", antwortet sie, „das fällt mir gerade nicht ein." Peter verrät es ihr: „Es ging um eine wunderschöne Frau! Sie trug deinen Namen." „Echt?", staunte Helene, „die hieß auch Brettschneider?"

Konjunktiv

Peter fragte seine hübsche Banknachbarin Helene Brettschneider, ob sie wisse, worum der Trojanische Krieg geführt worden sei. Als diese es nicht wusste erklärte er ihr, dass es um eine wunderschöne Frau gegangen sei, die ihren Namen getragen habe. Staunend fragte das Mädchen zurück, ob die Frau etwa auch Brettschneider geheißen habe.

Ein Mann kommt mit einem Pinguin zur Polizeiwache: „Den habe ich auf der Straße aufgelesen, erklärte der Mann, was soll ich denn mit ihm machen?" Der Polizist meint: „Am besten gehen sie mit ihm in den Zoo." Am nächsten Tag trifft der Polizist den Mann wieder mit dem Pinguin. „Sie sollten doch mit dem Tier in den Zoo gehen", sagt der Polizist. „Da waren wir doch gestern schon", entgegnet der Mann, „heute geht´s ins Kino".

Konjunktiv

Ein Mann kam mit einem Pinguin zur Polizeiwache und sagte, dass er das Tier auf der Straße aufgelesen habe. Der Polizist riet dem Mann, er solle mit ihm in den Zoo gehen. Als der Polizist den Mann mit dem Pinguin am nächsten Tag wieder sah und ihn darauf hinwies, dass er mit ihm doch hätte zum Zoo gehen sollen, sagte der Mann, dass er da gestern schon gewesen sei und dass er heute ins Kino gehen wolle.

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