Warum brennt Holz?

Wer versucht, ein dickes Holzscheit einfach mit einem Streichholz anzuzünden, wird wahrscheinlich wenig Erfolg haben. Um ein Feuer zu entfachen, sind erst einmal dünne Holzspäne notwendig.

Das hat seinen Grund: Zwischen den locker aufeinander liegenden Spänen ist eine Menge Luft - und damit auch der fürs Brennen notwendige Sauerstoff. Hält man jetzt ein Streichholz an das Gemisch aus Holzspänen und Luft, geht es los: Die die ungefähr 800 Grad Celsius heiße Streichholz-Flamme entzündet erst einen dünnen Span: Das Holz im Span wird heiß und aus dem Holz tritt ein brennbares Gas aus. Das Gas vermischt sich mit dem Sauerstoff und verbrennt als sichtbare Flamme. Daran entzündet sich der nächste Span - und so weiter. Das Feuer wird immer größer. Jetzt brennt bald auch ein großes Holzscheit an.

Hat ein Feuer sich erst einmal ausgebreitet und genügend Glut entwickelt, dann brennt es weiter, solange es brennbares Material findet. Außer Kontrolle geratene Feuer können ganze Häuser zu Asche brennen oder auch ganze Wälder.

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