Funktionsweise eines Teclubrenners (VIDEO)

Der Bunsenbrenner, entwickelt 1857 von Robert Bunsen (1811 bis 1899), vermag einem Gasstrom die entsprechende Luftmenge beizumischen. Dadurch kann nicht nur die Größe der Flamme, sondern auch ihre Hitze variiert werden. Eine Weiterentwicklung dieser Bauart finden wir im Teclubrenner.

Mit dem folgenden Versuch können wir die Funktionsweise des Teclubrenners veranschaulichen.

 

Wir brauchen dafür folgende Materialien:

  • Stativ
  • Glasrohr mit ausgezogener Spitze
  • Gasschlauch
  • Schlauchklemme
  • Rechtwinkliges Glasröhrchen
  • Runde Pappscheibe mit einem Loch von der Dicke des Glasröhrchens
  • Feuerzeug

 

Aufbau

Zuerst befestigen wir das große Glasrohr senkrecht am Stativ. Anschließend stecken wir das rechtwinklige Glasröhrchen auf den Gasschlauch. Auf das andere Ende des Röhrchens schieben wir die runde Pappscheibe. Das Ganze montieren wir so an das Stativ, dass das rechtwinklige Glasröhrchen zu zwei Drittel mittig in das große Glasrohr von unten hereinragt und die Pappscheibe das Rohr von unten abgedichtet. Nun setzen wir an den Gasschlauch eine Schlauchklemme und schrauben sie zu. Zuletzt öffnen wir den Gashahn. Damit wäre der Versuchsaufbau abgeschlossen.

 

Durchführung

Jetzt öffnen wir die Schlauchklemme ein Stück und wir können das Gas an der oberen Öffnung des großen Gasrohres entzünden. Die Flamme lodert gelb (leuchtende, rußende Flamme). Je mehr Gas wir zuführen, desto höher schlägt die Flamme. Indem wir die Pappscheibe ein wenig vom Glasrohr entfernen, kann Luft von unten einströmen. Dadurch färbt sich die Flamme bläulich (rauschende Flamme). Durch den Sauerstoff der zuströmenden Luft verbrennt das Gas besser -- die blaue Flamme ist daher viel heißer als die gelbe Flamme.

Öffnet man die Pappscheibe zu stark, so kann die Flamme im großen Glasrohr zu Spitze des rechtwinkligen Glasröhrchens durchschlagen. Passiert dies, schließt man die Luftzufuhr wiederum ganz, indem man die Pappscheibe von unten an das Glasrohr drückt.

Zum Schluss dreht man die Schlauchklemme wiederum ganz zu. Nach einer kurzen Weile ist das noch verbleibende Gas verbrannt.

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