Das Feuer als großer Befreier

Verbrennt man das Holz eines Baumes, so dreht man seinen Wachstumsprozess gleichsam um. Das Feuer befreit, was über viele Jahre im Baum gesammelt wurde. So hat der Baum im Laufe seines Wachstums u.a. sehr viel Sonnenlicht in sich aufgenommen. Im Feuer wird das Licht wiederum frei. Es leuchtet in die Umgebung. Ebenso ist es mit der Sonnenwärme - in den Flammen und der Glut strahlt es als Hitze zurück. Auch löst das Feuer wieder den in den Bäumen gebundene Kohlenstoff heraus. Dieser wurde als Kohlenstoffdioxid aus der Luft über die Blätter aufgenommen. Zurück bleibt nur am Boden noch die weiße Asche, das Mineralische. Dieses hatte der Baum ursprünglich über seine Wurzeln aus der Erde aufgenommen. Daher kann man die Asche auch als wunderbaren Dünger für den Boden verwenden.

Im Verhältnis zum Wachstum vollzieht sich der Verbrennungsprozess sehr schnell.Was in Jahren und Jahrzehnten gewachsen ist, kann in Minuten und Stunden verbrennen.

 

Das Feuer der Begeisterung

Wir können das Feuer aber nicht nur rein äußerlich betrachten, sondern auch in unserem Inneren entdecken. Wir sprechen zum Beispiel vom Feuer der Begeisterung. Als Strohfeuer bezeichnen wir es, wenn nicht viel dahinter steckte. Dann verfliegt das Interesse wiederum schnell. Ganz anders wenn jemand von einem inneren Feuer durchglüht wird. Dann hält es lange an, so wie auch die richtige Glut die Hitze lange hält. Auch gibt es das jugendliche Feuer und man begegnet bisweilen Menschen, die leicht Feuer fangen ....

 

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