Das Feuer (Epochenhefttext II)

Ein Beitrag von Uwe Andraschik (Freie Waldorfschule am Kräherwald/Stuttgart)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung des oben genannten Autors entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

 

Das Feuer

In der Natur entsteht dann Feuer, wenn der Blitz einschlägt und ein Waldbrand entfacht wird, aber auch große Dürre kann zu Bränden führen. Die glühende Lava zeigt die in der Erde schlummernden gewaltigen Kräfte.

Natürlich versuchte der Mensch das „eingefangene" Feuer zu bewahren. Gelang ihm dies nicht, sann er nach, wie Feuer mit einfachen Mitteln zu erzeugen war. Ausdauer und Kraft erforderte das Reiben von Holzstäben in einer kleinen Vertiefung unter Hinzulegen trockenen Grases. Heute benutzen wir Zündhölzer.

Es geht indes auch anders: Eine Lupe wird quer zur Richtung der Sonnenstrahlung gehalten. Hinter der Lupe wird das Licht zusammengezogen (gebündelt). An diese Stelle rücken wir nun ein Zündholz und können gegebenenfalls feststellen, dass es aufraucht.

In einem ausgehöhlten Baumstück vermochten die Indianer, die Glut eines Feuers einen ganzen Tag lang auf dem Pferderücken zu tragen, ohne dass das Feuer ausging oder Flammen schlug. Nach dem Abdecken des Behältnisses drohte die Flamme zu ersticken, deshalb brachten sie kleine Löcher an den Seiten an, um das Feuer am Glühen zu halten.

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