Das Feuer (Epochenhefttext I)

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der folgende Epochenhefttext der individuellen Schwerpunktsetzung eines einzelnen Lehrers entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Er dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

Das Feuer übte seit alters her auf den Menschen eine große Magie aus. Durch das Opferfeuer stiegen die Opfergaben zum Gott - d.h. zum Lichte auf. Das Feuer verzehrt alle organische Subtanzen, seien sie pflanzlich oder tierisch. Dabei befreit es das Licht und die Wärme, die in ihnen gebunden waren. Es ist ein schöner Gedanke, dass das brennende Holzscheit die Wärme und das Licht wieder freigibt, welche über viele Jahre den Baum hat wachsen lassen.

Wenig Substanz bleibt als Asche zurück. Bei vollständiger Verbrennung ist sie weiß und ganz leicht. Wie ein Gegensatz zum Licht sinkt sie zur Erde nieder und wird von ihr schlussendlich wieder aufgenommen. Die Asche ist ein kostbarer Dünger und durchlichtet gleichsam die Erde.

Der Rauch hat von beiden Elementen etwas. Er entsteht mehr oder weniger stark und umwirbelt die sich trennenden Elemente Licht/Wärme und Asche.

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