Schädel

Sein Anblick verursacht ein schauriges Gefühl, dennoch übt der Schädel auf den Menschen eine faszinierende Anziehungskraft aus.

Im Schädel des Menschen befindet sich das Gehirn sowie alle wesentlichen Sinnesorgane. Er ist unterteilt in den Gehirnschädel und den Gesichtsschädel.
Bei Neugeborenen sind zwischen den einzelnen Schädelknochen noch Lücken vorhanden, die allerdings im Laufe der Zeit miteinander verwachsen. Tastet man bei einem Neugeborenen den Schädel ab, so kann man diese Weichstellen oder auch Lücken, sogenannte Fontanellen, spüren. Die 22 Knochen des kleinen, elastischen Schädels werden innerhalb der ersten drei Lebensjahre miteinander verbunden. Man nennt diesen Vorgang auch Verknöcherungsprozess. Der ausgewachsene Schädelknochen bildet eine stabile Kapsel um das Gehirn und die höheren Sinnesorgane, wobei man die Bereiche des Gehirnschädels und des Gesichtsschädels unterscheidet.

Schülerzeichnung: Emile (8. Klasse)

 

Sprechen, Essen und Trinken verlangen unserem Gesicht ein hohes Maß an Beweglichkeit ab, welche durch die aus etwa 30 Muskeln bestehende Gesichtsmuskulatur ermöglicht wird. Diese Gesichtsmuskulatur wird von den Gesichtsknochen gestützt, die gleichzeitig auch die Sinnesorgane schützen. Der größte und auch einzig frei bewegbarer Knochen ist der Unterkiefer, der über die seitlichen Kiefergelenke mit den Schläfenbeinen verbunden ist und die unteren Zähne trägt. Die beiden Oberkieferknochen bilden die Basis des Schädels.

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